Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 1991
19.01.: Kegelvormittag (17 Personen)
In zwei Mannschaften wurden die anwesenden Flöhe unterteilt, die in lustigen Wettspielen gegeneinander antraten. Lobend erwähnt wurden dabei natürlich auch die Einzelsieger der einzelnen Spiele. Spannend war es offenbar auch, wie man auf dem Bild links sehen kann. Die Spiele werden wohl beibehalten, die Kegelbahn hingegen wird gewechselt. Das Ambiente war nicht unbedingt so, wie wir es uns gewünscht hätten - kurz: Es war einfach ungemütlich auf der Bahn. Zudem waren 17 Personen für eine einzelne Kegelbahn doch ein paar zu viel. Wir brauchen schon zwei Bahnen, um einen schöneren Kegelvormittag veranstalten zu können. Aber wir sind ja noch ein junger Verein: Wir lernen...
23.02.: Hallenbad Saarburg (18 Personen)
Floh-Überfall: Opfer war natürlich keine Bank, sondern die eigenen Betreuer. Ständig hing an zweien von ihnen eine ganze Meute von Kindern, die versuchten, sie unter Wasser zu bekommen. Aber auch eine Betreuerfrage konnte an diesem Tag gelöst werden: Das Betreuerteam für die geplante Ferienfreizeit im Sommer nahm erste Gestalt an. Insgesamt vier der Anwesenden erklärten sich bereit, nach Altleiningen mit zu fahren. Dieses Team muss nun nur noch um ein bis zwei Personen erweitert werden. So könnte das öfter klappen... schön!
16.03.: Fahrt nach Trier mit Besichtigungen (21 Personen)
Anlass für die Fahrt nach Trier war ein Betreuer, der dort studiert. Allerdings in einer Absicht, die nicht besonders viele Menschen verfolgen: Er ist ins Priesterseminar eingetreten und möchte - wie der Name der Einrichtung verrät - Priester werden. Entsprechend stand das Priesterseminar als einer der Besichtigungspunkte auf dem Programm. Weitere Punkte waren die Porta Nigra, der Dom, die Basilika, der Palastgarten und die Kaiserthermen. Am Ende noch ein Gruppenfoto an der Mariensäule, das einen tollen Tag enden lässt.
05.04.: Floh-Olympiade (16 Personen)
Zugegebenermaßen: Mit den olympischen Spielen hatte diese Veranstaltung wenig zu tun. Auch der Abstand von vier Jahren zwischen den Veranstaltungen wird wohl kaum eingehalten werden. Aber die Wettbewerbsspiele mit drei Mannschaften bereiteten allen viel Freude, was wohl zu einer Wiederholung der Floh-Olympiade führen wird.
26.05.: Kegelnachmittag (13 Personen)
Zwei Kegelbahnen waren es diesmal, und auch das Ambiente war schöner. So machte das Kegeln gleich noch mehr Spaß, denn schließlich kam jeder oft genug an die Reihe. Problematisch war an diesem Tag lediglich der Betreuermangel - aber mit etwas Improvisation klappte trotzdem alles.
24.06.: Ferienüberraschung an der Harlinger Schutzhütte (25 Personen)
Nachdem die Floh-Olympiade so gut angekommen war, entschlossen wir uns zu einer Sommervariante der Wettbewerbe. Dass es ein Wettbewerb sein würde verrieten wir allerdings nicht. Erst an Ort und Stelle erfuhren unsere Flöhe das Programm. Sie waren positiv überrascht und vergnügten sich sehr an diesem Tag. Auch der Abend war noch sehr angenehm: Es wurde gegrillt und noch lange gespielt, bis schließlich um 21 Uhr die Eltern zum Abholen kamen - es waren ja schließlich Ferien.
15. - 22.07.: Ferienfreizeit Altleiningen (30 Personen)
Unser Aufenthalt in der Burg Altleiningen war eigentlich sehr schön - wären da nicht ein paar unangenehme Störungen gewesen. Die unangenehmste war ein Virus, der sich mal kurz einschlich und die Hälfte der Gruppe (incl. einem Betreuer) mit Brechdurchfall lahm legte. Die Krankheit war glücklicherweise schnell überstanden, so dass niemand abgeholt werden musste.
25.08.: Fahrradtour Merzig - Saarhölzbach - Merzig (25 Personen)
Eine Wasserschlacht war der unvermeidliche Höhepunkt der Veranstaltung an einem heißen Sommertag. Das Wasser lieferte der Brunnen auf dem Jugendzeltplatz Saarhölzbach, in den sogar der eine oder andere Floh hinein gesetzt wurde. Ansonsten wurde das Mittagessen mal wieder echt saarländisch auf dem Schwenker (für Nichtsaarländer: Dreibeingestell mit einem daran aufgehängten runden Grillrost, das über dem Feuer in Bewegung gehalten ("geschwenkt") wird) zubereitet. Das Feuer wurde von zwei Ortsansässigen bereits vor unserer Ankunft entfacht und angeheizt.
15.09.: Freizeitbad "Die Pyramide" Oberhambach (33 Personen)
Die Zeitplanung war nicht so ganz ideal: Viel zu viel Zeit hatten wir für die Fahrt eingeplant, der Aufenthalt im Schwimmbad war auf vier Stunden begrenzt. Wohin mit der übrigen Zeit? Ganz einfach: Auf der Hinfahrt hatten wir entdeckt, dass in Primstal Kirmes war. Dort hielten wir auf der Rückfahrt an und vergnügten uns noch eine Zeit lang.
27.10.: Eisbahn Remich (33 Personen)
Eigentlich sollte am 20.10. eine Abenteuerwanderung stattfinden - die aber wäre zu abenteuerlich geworden. Sie fiel ins Wasser, wurde vom Winde verweht und erfror - kurz: Sie musste wegen des Wetters verlegt werden. Also passten wir uns in einer Telefonaktion dem Wetter an und fuhren eine Woche später nach Remich zur Eisbahn - bei schönstem Wetter!
20.11.: Kotelettenbraten (26 Personen)
Die Tradition des Kotelettenbratens hier zu erklären wäre wohl zu aufwendig. Besonders aktiv in diesem Brauch, der jährlich am "Kalten Mittwoch" (Buß- und Bettag) stattfindet, sind die Bewohner des Ortes Saarhölzbach. Dort steigen aus Wäldern und Feldern an diesem Tag etliche Rauchsäulen nach oben. Wir haben in diesem Jahr mal einigen anderen den Brauch beigebracht, wenn auch mit vereinfachten Mitteln. So ganz nebenbei wurden natürlich noch ein paar Spiele gespielt - und das alles im Eingangsbereich des Märchenparks Orscholz.
28.12.: Eisbahn Remich (33 Personen)
Diese Eisbahnfahrt war geplant, im Gegensatz zu der im Oktober. Aber ein Floh hatte nicht gut genug geplant: Sebastian musste erst aus dem Bett geklingelt werden, bevor er merkte, dass der Tag seiner ersten Schlittschuhversuche schon gekommen war. Er lernte trotzdem sehr schnell und fuhr am Ende munter über das Eis. Ob wir diesen Wecker-Service beibehalten werden, muss allerdings erst noch geklärt werden. In diesem Fall war es einfach: Sebastian wohnt ohnehin an der Strecke nach Remich.

