Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 1992
18.01.: Kegelvormittag (24 Personen)
Zuerst einmal spielten die Flöhe auf zwei Bahnen getrennt voneinander. Nach einiger Zeit aber wollten sie einen Wettkampf - und bekamen ihn. Bahn 1 ging in Führung, Bahn 2 holte auf. Bahn 1 ging wieder in Führung, Bahn 2 holte wieder auf. Gerner hätte man weiter gespielt, aber die Zeit war vorbei. Als blieb es eben beim Unentschieden - und bei vielen neuen Keglern, denn es gab einige Neulinge unter den Flinken Flöhen.
15.02.: Hallenbad Saarburg (27 Personen)
So eine Teilnehmerzahl für eine Fahrt ins Hallenbad Saarburg, das war schon umwerfend. Trotzdem konnten wir ausreichend Fahrmöglichkeiten besorgen, um alle Teilnehmer transportieren zu können. Die Mithilfe des Malteser Hilfsdienstes Merzig mit zwei Kleinbussen machte es möglich, zwei Autos kamen dazu. Wenn wir öfter solche Zahlen erreichen sollten, können wir irgendwann anfangen, Schwimmbäder zu mieten statt sie zu besuchen.
22.03.: Floh-Olympiade (22 Personen)
Die zweite Auflage unserer Floh-Olympiade kam ebenso gut an wie die erste Auflage vor einem Jahr. In vier Mannschaften wurden lustige Spiele ausgetragen, u.a. ein paar Pantomimen zu vorgegebenen Themen: Hochzeit, Banküberfall und Blinddarmoperation standen auf dem Programm. Schade, dass wir keine Videokamera hatten, die Darstellungen waren wirklich gelungen! Aber auch Fotos sorgen für Erinnerungen bei den Teilnehmern, wenn auch die theatralischen Einlagen darauf nicht erkennbar sind.
04.04.: Fahrt nach Trier mit Besichtigungen (31 Personen)
Amphitheater, Kaiserthermen, dazwischen die Mittagspause, die die meisten Flöhe bei McDonald's verbrachten. Aber das waren noch nicht alle Höhepunkte: Wie bereits im Vorjahr gab es auch diesmal eine Führung durch das Bischöfliche Priesterseminar, in dem einer unserer Betreuer sein Theologiestudium absolviert.
17.05.: Minigolf am Stausee Losheim (10 Personen)
Ergebnisse von 51 Schlägen bis zu 82 Schlägen - eine bunt gemischte Tabelle gab es an diesem Minigolfnachmittag. Ein anderes Ergebnis erfuhren wir zwischendurch in der Warteschlange an den Tretbooten: Der 1. FC Saarbrücken hatte den Aufstieg in die Bundesliga geschafft! Die Wartezeit für die Tretboote war uns allerdings zu lang, wir gingen lieber auf den benachbarten Spielplatz.
27.06.: Europa-Park (63 Personen)
Neuer Teilnehmerrekord: Noch nie hatten wir 63 Personen bei einer einzigen Veranstaltung. Die Zahl war auch optimal: Unser Bus hatte genau 63 Plätze. So blieb kein Platz leer, und absagen mussten wir auch niemandem. Die Attraktionen im Park sorgten dafür, dass auch alle auf ihre Kosten kamen. Die erste Fahrt in einen Freizeitpark lässt sich wohl als Erfolg verbuchen. Es bleibt zu überlegen, ob wir diese Fahrten (natürlich dann mit wechselnden Zielen) jährlich wiederholen sollten.
04.07.: Abenteuerwanderung (13 Personen)
Schlechtes Wetter? Bloß weil es regnet? Nein, nicht mit uns. Die Abenteuerwanderung konnte dennoch stattfinden, dank der hohen Temperaturen war das Wasser egal. In einer Telefonaktion wurden alle Angemeldeten informiert, dass die Wanderung nicht ausfallen werde - die meisten kamen auch, wenn auch ziemlich verwundert. Die größte Überraschung kam aber erst später: Die Sonne kam heraus, alle Regen(ver)kleidungen konnten weg gepackt werden. Ja, solche Überraschungen nehmen wir natürlich gerne hin.
18.07.: Fahrradtour Mettlach - Saarburg - Mettlach (10 Personen)
Fahrtstrecke verlängert, Teilnehmerzahl dadurch verkleinert: Letztendlich wurde das positiv bewertet, denn das Fahrradfahren stand diesmal eindeutig im Mittelpunkt. Dennoch gab es in Saarburg ein paar weitere Programmpunkte: Die Teilnehmer entschieden sich zunächst für Minigolf und verbrachten anschließend einige Zeit auf der benachbarten Kirmes und dem angrenzenden Spielplatz. Den Aufstieg zur Burg scheuten sie leider, was nach den Strapazen der Fahrt aber auch verständlich war. Viel zu schnell verging die Zeit, aber auch die Rückfahrt machte noch viel Spaß.
26.08. - 05.09.: Ferienfreizeit Morsbach (28 Personen)
"Flinke Flöhe setzten einen neuen Maßstab": So betitelte die Saarbrücker Zeitung ihren Artikel über unsere diesjährige Ferienfreizeit. Fast die Größe eines DIN-A4-Blattes hatte der Bericht mit großem Foto, was auch den Stellenwert der Freizeit unterstrich: Tatsächlich wurden neue Maßstäbe gesetzt: Erstmals zehn Tage, tolle (ziemlich streitfreie) Gruppe, harmonierendes Betreuerteam, viele schöne spontane Ideen - einfach toll. Hätten wir diese Freizeit nach einer Woche beenden müssen, es hätte uns sehr leid getan. Fazit: Wir bleiben bei zehn Tagen für unsere Ferienfreizeiten.
27.09.: Freizeitbad "Die Pyramide" Oberhambach (46 Personen)
Erneut gab es ein großes Staunen über die Teilnehmerzahl: Mit 46 Personen hatte bei einer Schwimmbadfahrt niemand gerechnet. Erst am Tag des Anmeldeschlusses war aber klar, dass auch alle mitfahren können, denn an diesem Tag wurden auch noch einige Autos angemeldet. Vielleicht sollte beim nächsten Mal ein Reisebus bestellt werden? Immerhin wäre er diesmal fast voll gewesen! Andererseits bleibt die Frage, ob bei höheren Kosten (die durch den Bus entstünden) nicht wieder einige abgesprungen wären bzw. sich gar nicht angemeldet hätten.
17.10.: Eisbahn Remich (40 Personen)
Auf der Eisbahn war alles wie sonst: Eisneulinge werden angelernt, alle anderen fahren munter drauflos. Ein Teil der Betreuer sorgte diesmal aber auch für eine kulinarische Besonderheit: Bei einem bestellten Essen setzte man sich zusammen und konnte gleich noch ein paar wichtige Besprechungen erledigen. Wie gut, wenn ausreichend Betreuer vorhanden sind, dass so etwas möglich ist - die anderen hielten in dieser Zeit weiter die Kinder im Auge, dann war "Schichtwechsel" am Tisch angesagt. Wenn wir diese Zahl an Betreuern auf Dauer haben sollten, können wir uns glücklich fühlen.
29.11.: Spielenachmittag (19 Personen)
Erstmals ins Programm gerückt kam der Spielenachmittag sehr gut an. Allerdings hat er noch einen großen Fehler: Der Hunger der Teilnehmer wurde unterschätzt, obwohl die Veranstaltung an einer gewöhnlich mahlzeitfreien Nachmittagszeit stattfand. Beim nächsten Mal müssen neben den bereits diesmal vorhandenen Getränken auch ein paar Knabbersachen vorhanden sein, um den "kleinen Hunger zwischendurch" zu stillen. Aber das sollte organisatorisch überhaupt kein Problem sein.
20.12.: Weihnachtsfeier (34 Personen)
Vier Tage vor dem Heiligen Abend wurde Weihnachten gefeiert. Aber auf etwas ungewöhnliche Art: Es fanden einige weihnachtliche Spiele statt, bei denen z.B. die Fehler in einer veränderten Weihnachtsgeschichte gefunden werden mussten. Aber auch der Nikolaus kam natürlich noch, erzählte zu jedem kurz etwas und verteilte kleine Geschenke. Jeder Teilnehmer erhielt ein gerahmtes Foto von sich selbst, das bei einer vorangegangenen Veranstaltung gemacht wurde. Gut, dass heute niemand seine Premiere feierte...

