Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 1993

16.01.: Eisbahn Remich (33 Personen)
Dass wir unseren Mitgliedern das Schlittschuhfahren beibringen ist nichts Neues. Dass wir aber auch eine Mutter als Schülerin haben, kommt selten vor. Sie lernte genau so schnell wie der einzige unerfahrene Floh, was ihr viel Lob einbrachte. Liebe Eltern: Fasst Mut, schließt Euch an: Lernt Schlittschuhfahren!

27.02.: Kegelnachmittag (26 Personen)
26 Personen auf zwei Kegelbahnen: Das ist viel. Dennoch ging alles glatt. Ungewohnt die Feststellung der Teilnehmerliste: Während sie normalerweise mit der Anmeldeliste übereinstimmt, fehlten diesmal einige der Angemeldeten. Sie wurden jedoch ersetzt: Es kamen nämlich auch einige Mitglieder, die gar nicht angemeldet waren!

20.03.: Hallenbad Saarburg (10 Personen)
Nur ein Auto für zehn Personen? Nein, das geht nicht! Also durfte sich die Telekom freuen: Von Mainz aus, wo sich der Vorsitzende zu einem Lehrgang aufhielt, wurde per Telefonzelle alles umorganisiert. Die Fahrt wurde mit dem Zug statt mit Autos durchgeführt, der Weg vom Bahnhof ans Schwimmbad und zurück zu Fuß zurück gelegt. Wir haben ja schließlich noch junge Beine - und da die Zugfahrt für manche Flöhe auch ein besonderes Erlebnis war, behalten wir den Schienenweg nach Saarburg vielleicht im Programm. Und dann von Anfang an, was auch einige Telefonate erspart.

25.04.: Minigolf am Stausee Losheim (22 Personen)
"Wenn man auf die Mütter hört...": Das war der knappe Kommentar von Benny, dessen Mutter die falsche Anfangszeit für unsere Minigolf-Veranstaltung im Kopf hatte. Eine Stunde zu spät kam er dadurch an. Ebenfalls Verspätung hatten zwei Radler, die sich aufgrund der zu erwartenden Fahrzeit auch etwas früher wieder verabschiedeten. Aber auch alle Verspäteten hatten ihren Spaß auf der Minigolfbahn am Stausee Losheim.

16.05.: Chaosnachmittag an der Harlinger Schutzhütte (26 Personen)
Ein Name macht Programm: Völlig im Unklaren ließ der Vorstand die Flöhe, was sie an diesem Tag erwarten sollte. An der Teilnehmerzahl sieht man aber, dass sich Flöhe offenbar gerne überraschen lassen. Chaotisch war das Programm dann insofern, als alle Teilnehmer selbst über das Programm entschieden. Es gab viele Vorschläge und viel Abwechslung - und auch noch etwas zu Essen, denn für den Schwenker hatte der Vorstand gesorgt. Verblüffend, dass man mit völlig unklaren Angeboten so einen Erfolg haben kann.

26.06.: Holiday Park (59 Personen)
Des einen Freud, des anderen Leid: Die Stereoanlage in unserem Reisebus war defekt. Die meisten Kinder und Jugendlichen freute es nicht. Die Betreuer und Eltern schon eher. Am meisten freute es jedoch den Busfahrer: Der war einige Jahre Mitglied eines mobilen Disco-Veranstalters. Ausgestiegen war er, weil ihm die neueren Musikrichtungen nicht mehr zusagten. Alle freuten sich dann allerdings über die Attraktionen des Freizeitparks - und deswegen sind sie ja schließlich auch mitgefahren!

11.07.: Abenteuerwanderung (14 Personen)
Wie schnell sich die Natur doch verändern kann: Die weglose Strecke am Wellesbach hatten die vier Wanderführer eine Woche vorher mit einer anderen Gruppe zurück gelegt. Doch heute mussten sie an so mancher Stelle neue Wege suchen, um neue Hindernisse zu bewältigen. Eben richtig abenteuerlich das Ganze. 

18.07.: Fahrradtour Merzig - Siersburg - Merzig (14 Personen)
Groß und Klein gemeinsam auf Rädern: Kein Problem. Die Tempo-Unterschiede wurden dadurch gut gemeistert, dass es immer wieder vereinbarte Treffpunkte gab. Die Älteren durften dann bis zu diesem Treffpunkt vorfahren, während die Kleineren folgten. Die Betreuer verteilten sich auf beide Gruppen und konnten mühelos für die Einhaltung der Treffpunkte sorgen.

02. - 12.08.: Ferienfreizeit Freudenstadt (37 Personen)
Ein gutes Verhältnis zu Herbergseltern hatten wir schon oft. Diesmal jedoch entwickelte sich eine richtige Freundschaft: Elli, die während des Urlaubs der Herbergseltern die Jugendherberge leitete, war bei Betreuern wie auch Teilnehmern gleichermaßen beliebt. Auch die Herbergseltern sind übrigens sehr freundlich - die lernte jedoch nur der Freizeitleiter bei der Vorbereitungsfahrt kennen. Aber irgendwann kommen wir wieder - und dann sind sie vielleicht nicht im Urlaub - oder?

26.09.: Besichtigung Panzerwerk Hackenberg (58 Personen)
Sensationserfolg: Als wir in Veckring eine Personenzahl von ca. 30 angaben, waren wir nicht sicher, ob wirklich so viele Teilnehmer kommen würden. Die Schätzung wurde jedoch weit übertroffen: Mit 58 Personen kamen fast doppelt so viele wie angekündigt, was die Fremdenführerin ziemlich überraschte. Sie hatte jedoch keinerlei Probleme damit, auch dieser großen Gruppe die Anlage mit einer großen Portion Humor schmackhaft zu machen.

17.10.: Freizeitbad "Aquadrome" Metz (39 Personen)
Eine ungewöhnliche Regelung folgt der nächsten: Zum einen gab es in Metz erst am 40 Personen eine Gruppenermäßigung. Wir bezahlten für 40 - denn das war billiger als die eigentliche Personenzahl von 39. Zum anderen gibt es in Metz keine Sammelkabinen (was niemanden störte), aber dafür einen Sammelschrank. Jede größere Gruppe erhält einen Gepäckraum, in dem alles verstaut werden soll. Sehr ungewöhnlich...

20.11.: Spielenachmittag (9 Personen)
Geburtstag: Kaum einer der Anwesenden wusste etwas davon, dass an diesem Tag ein Geburtstag zu feiern war. Drei Jahre alt wurde das Geburtstagskind: Eigentlich zu jung für eine Mitgliedschaft im Verein. Aber das macht nichts, schließlich handelte es sich um den Verein selbst, der am 20.11.1990 gegründet wurde. Da wollen wir es mit den Regelungen besser mal nicht so genau nehmen.

21.11.: Kegelnachmittag (23 Personen)
Neun Personen auf der einen Kegelbahn, 14 auf der anderen Bahn - das ist sicher eine ungewöhnliche Verteilung. Wenn es die 14 Personen aber unbedingt so wollen, soll es auch uns recht sein. Die anderen freuten sich, schließlich kamen sie dadurch öfter an die Reihe als bei einer gleichmäßigen Verteilung. Und der Stimmung tat das auch keinen Abbruch, denn die war auf beiden Bahnen sehr gut.

29.12.: Eisbahn Remich (45 Personen)
Da hätten wir doch glatt einen Reisebus nehmen können: 45 Personen für eine Fahrt zur Eisbahn, das war mal wieder ein neuer Rekord. Am Jahresende die dritthöchste Teilnehmerzahl des Jahres, das war ein positiver Abschluss für die Statistik. Aber auch für die Teilnehmer war es ein positiver Abschluss, denn alle hatten auch diesmal wieder so richtig ihren Spaß!