Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 1997
18.01.: Hallenbad Saarburg (7 Personen)
Januar 1997: Überall war es glatt. Wie gut, dass wir mit dem Zug nach Saarburg gefahren sind. Eine Fahrt mit Autos wäre abgesagt worden. Aber so wurde es für die 7 Personen ein vergnüglicher Tag. Diese kleine Teilnehmerzahl lag übrigens nicht am Wetter: Es waren tatsächlich nur 7 Personen angemeldet, die dann auch alle kommen konnten - trotz glatten Straßen. Ein Lob also an die Teilnehmer, deren Eltern und alle beteiligten Straßenarbeiter, dass die Anreise zur Zugfahrt möglich war!
01.02.: Eisbahn Remich (19 Personen)
Bei uns lernen auch die Kleinsten schon das Fahren mit Schlittschuhen. An diesem Tag war es ein Zweitklässler, der erstmals auf den Kufen stand. Er hatte schon recht bald keine Probleme mehr damit. Besonderheit am Rande: Unser Kameramann wird immer mutiger. Erstmals wurden unsere Flöhe nicht nur von der Bande aus gefilmt. Die Kamera ging diesmal auch mit aufs Eis! Ein Sturz blieb ihm erspart, was sicherlich besonders für die Kamera von Vorteil war. Und das macht Mut für weitere tollkühne Kameraausflüge - sicher auch wieder bei der nächsten Eisbahnfahrt.
23.02.: Filmnachmittag (16 Personen)
Flöhe 96 - Der Film des Jahres. Bei uns werden die meisten Veranstaltungen auch mit der Videokamera festgehalten. Der Zusammenschnitt des Jahres 1996 wurde bei dieser Gelegenheit vorgeführt. Eigentlich schade, dass wir kein Freiluft-Kino anbieten konnten, denn dieser Februar(!!!)-Tag war der erste sonnig-warme Frühlingstag in diesem Jahr. Die Pausen allerdings wurden rege nach draußen verlegt - kein Wunder! Mal sehen, ob wir bei unseren Veranstaltungen im Freien auch so schönes Wetter bekommen - dann, wenn wir es wirklich brauchen!
16.03.: Kegelnachmittag (20 Personen)
Improvisation ist alles: Weil der Druck der Floh-Post sich verzögerte, die die Einladung zum Kegelnachmittag enthielt, erfuhren die Mitglieder erst am 15. März (also nur einen Tag vorher) von der Veranstaltung. Die Anmeldungen liefen telefonisch, 20 Flöhe kamen. Wäre die Unterschrift der Eltern nicht in manchen Fällen so wichtig, würden wir ganz zur telefonischen Anmeldung wechseln - immerhin war das der bestbesuchte Kegelnachmittag seit dem 21. November 1993, also seit über drei Jahren!
20.04.: Besichtigung der Völklinger Hütte (25 Personen)
Es ist manchmal verblüffend, wie interessiert Kinder zuhören können, wenn der Fremdenführer nur die richtigen Worte findet. Keine Ermahnung war nötig - und das bei 2,5 Stunden Führung! Der einzige, der für unangebrachte Abwechslung sorgte, war Daniel - der Enkel des Fremdenführers. Er turnte überall herum und imitierte seinen Großvater so manches Mal. Das schmälerte dessen Leistung aber keineswegs, denn die Aufmerksamkeit blieb in der Regel bei seinen Erläuterungen.
30.04.: Nachtwanderung mit Hexeneinlage (15 Personen)
Gutes Wetter, schöne Nachtwanderstrecke (bei Besseringen), lustige und zugleich harmlose Streiche. Die meisten der Menschen, denen wir begegneten, hatten Verständnis für die Hexen, von einem netten Menschen wurden sie sogar gelobt: "Ihr macht euer Sach gudd, ihr Hexen." Die jüngsten waren am Schluss (Mitternacht) ziemlich k.o., aber begeistert.
17.05.: Minigolfturnier am Stausee Losheim (13 Personen)
Zwischen 62 und 87 Schlägen wurden auf der Minigolfbahn benötigt, um die 18 Bahnen zu bezwingen. Die Erwachsenen landeten dabei auf den Plätzen 1 (62 Schläge), 3 (64 Schläge) und 6 (69 Schläge). Bester nicht volljähriger Floh: Oliver Bühler mit 63 Schlägen. Und da der Andrang in Losheim nicht riesig war, konnten wir anschließend noch mit den Tretbooten fahren, was einige auch noch zu einem kurzen Ausflug ins kühle Nass nutzten.
28.06.: Floh-Olympiade 1997 (89 Personen)
72 Kinder nahmen an der vierten öffentlichen Floh-Olympiade teil, die von 17 Spielleitern und sonstigen Helfern bestens über die Bühne gebracht wurde. Mit Riesenerfolg erstmals eingesetzt: Das Riesenschwungtuch und der Erdball, unser neues Großgruppenspielzeug. Mit diesen beiden Materialien unternahmen wir eine Reise zum Mars. Die Teilnehmer der Reise wurden immer zahlreicher, das parallel angebotene Fußballspiel hatte immer weniger Spieler. Aber das war natürlich kein Problem, man muss nur flexibel genug sein, um diese Wechsel zu meistern.
27.07.: Sommerrodelbahn Braunshausen / Bostalsee (17 Personen)
Überraschung für die Betreuer am Bostalsee: Kein Kind wollte ins Bosaarium, das sonst immer der Anziehungspunkt schlechthin war. Aber die Wünsche der Kinder wurden verwirklicht: Tretboote und Spielplatz beschäftigten uns am zweiten Teil des Tages. Vorher an der Sommerrodelbahn meinte ein nicht mehr ganz so junger Teilnehmer, die Bremsschilder nicht einhalten zu müssen. Er flog aus der Bahn, sein Bob wurde vom nächsten mitgeschleppt, zur Belohnung durfte er zu Fuß an der Strecke entlang zum Ziel marschieren.
09. - 10.08.: Spiele-Wettbewerb mit Zeltmöglichkeit (4 Personen)
Veranstaltung absagen, wenn die Teilnehmerzahl unrentabel ist? Nein, bei uns nicht. Auch zu viert kann man bestens Wettkampfspiele durchführen, gemeinsam grillen und in Zelten übernachten. Die Verblüffung über die geringe Zahl wird dennoch nie aufgelöst werden können, da ähnliche Veranstaltungen ganz andere Teilnehmerzahlen brachten. Aber muss uns das stören? Nööö...
18. - 30.08.: Ferienfreizeit Eschwege / Hessen (31 Personen)
Unsere erste zwölftägige Ferienfreizeit (bislang waren es nur zehn Tage) war ein Erfolg, weswegen wir diese Dauer beibehalten werden. Allerdings hatten wir auch einen Schönheitsfehler: Erstmals wurde ein Kind wegen zu starkem Heimweh vorzeitig abgeholt. Später erfuhren wir von der Mutter, dass ihm auch der Abschied von uns schwergefallen sein muss. Die Freizeit hatte ihm sehr gut gefallen, aber das Heimweh war eben noch stärker.
07.09.: Tages- und Abenteuerwanderung (9 Personen)
Mettlach, Burg Montclair, Saarschleife, übersetzen mit der Fähre Welles, am Wellesbach entlang den Berg hinauf (Abenteuerteil, denn dort gibt es keinen Wanderweg), zurück nach Mettlach. Eine Wanderung, die es in sich hatte, aber von Groß und Klein mühelos bewältigt wurde. Ein Floh kam sich allerdings manchmal ziemlich eigenartig vor: Er war der einzige Teilnehmer, der nicht in Eschwege dabei war. Entsprechend verstand er viele Gags nicht, die in Anspielung auf Eschweger Erlebnisse immer wieder gemacht wurden.
20.09.: Tagesfahrt in den Europa-Park (25 Personen)
Ein nur halb gefüllter Bus ist nicht gerade ideal und macht auch einem Kassenwart mal Probleme (595 DM Verlust sind eben nicht gerade wenig). Aber diejenigen, die mitgefahren sind, hatten ihren Spaß. Und da uns das immer noch am wichtigsten ist, verschmerzen wir auch einmal die finanzielle Seite der Fahrt. Es darf eben kein Dauerzustand werden. Als nächstes wird wohl mal ein kleinerer Freizeitpark in der Nähe angesteuert.
04.10.: Fahrt nach Trier mit Besichtigungen (9 Personen)
Trier - langweilig für Kinder? Aber nein, man muss es nur richtig machen. Dass beispielsweise die Kaiserthermen früher ein Schwimmbad waren, erfuhren die Kinder nebenbei. Ansonsten spielten sie Verstecken in den unterirdischen Gängen. Nebenbei merkten wir, dass wir nette Betreuer haben: Zwei (bereits etwas ältere) Teilnehmer bekamen von ihren Eltern die Sondererlaubnis, sich in der Mittagspause zu zweit (sonst nur zu viert mit Erlaubnis der Eltern) durch Trier zu bewegen. Aber was machten sie? Sie blieben beim Rest der Gruppe und damit auch bei den Betreuern! Da freut man sich doch.
08.11.: Schaumbergbad Tholey (8 Personen)
In gemütlich kleiner Runde ins Schaumbergbad fahren, das klappt auch selten. Diesmal wurde es aber tatsächlich eine sehr kleine Mannschaft: Der Termin lag offenbar für viele Mitglieder so ungünstig, dass auch dieses sonst heiß begehrte Ziel diesmal nicht so stark frequentiert wurde. Die Schwimmbäder sind in diesem Jahr wohl nicht so der Renner. Verfolgt man die Teilnehmnerzahlen durch das ganze Jahr stellt man allerdings an mehreren Punkten kleine Zahlen fest. Für den Vorstand bedeutet das wohl: Arbeit!
23.11.: Kegelnachmittag (14 Personen)
Heimliches Jubiläum: Die 100. Veranstaltung der Flinken Flöhe stand auf dem Programm - fast auf den Tag sieben Jahre nach der Gründung des Vereins. Und an diesem Jubiläumstag zeigten die Kleinen den Großen, was Sache ist. Auf der Bahn, auf der u.a. alle teilnehmenden Grundschüler versammelt waren, kegelten mit Fabian Rau und Pascal Amara zwei Drittklässler am erfolgreichsten. Auf der Bahn der älteren Teilnehmer lagen hingegen gleich zwei Betreuer an der Spitze, gefolgt vom ältesten Nicht-Betreuer des Tages. Schade, dass sich die Besten der einen Bahn nicht mit denen der anderen Bahn messen konnten. Vielleicht beim nächsten Mal !?!
07.12.: Spielenachmittag (13 Personen)
Brettspiele, Gruppenspiele - alles was Spaß macht. Aber auch einige ungewöhnliche Spiele waren dabei und bereiteten den Flöhen viel Freude. Teste doch auch einmal Dein Zeitgefühl: Lasse eine andere Person das Startsignal geben und schätze (ohne auf die Uhr zu schauen), wann eine Minute vorbei ist. Du wirst staunen... wie unsere Flöhe am heutigen Tag auch. Macht man das Ganze mehrmals hintereinander, stellt sich übrigens bei vielen Personen recht schnell ein Trainingseffekt ein: Die Schätzungen werden wesentlich besser.
20.12.: Eisbahn Remich (20 Personen)
Die letzte Veranstaltung des Jahres war auf Eis... und wäre fast von Eis auf Eis gelegt worden. Ursprünglich sagte der Deutsche Wetterdienst für einen Tag vor der Eisbahn-Fahrt Eisregen voraus, durch den die Veranstaltung mit Sicherheit ausgefallen wäre. Aber das Eis auf den Straßen kam zwei Tage früher und taute rechtzeitig. Unserer Rutschpartie auf der dafür vorgesehenen Fläche stand nichts im Weg. Was wünschen wir uns da natürlich für den Jahreswechsel? Einen guten Rutsch!

