Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 2000
22.01.: Hallenbad Saarburg (22 Personen)
Das erste Hallenbad, das wir jemals im Programm hatten, erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit bei unseren Mitgliedern. Mit 22 Personen erzielten wir heute die höchste Teilnehmerzahl für das Hallenbad Saarburg seit dem 15. Februar 1992. Und natürlich lohnte sich der Besuch für die Flöhe, denn wieder einmal hatten sie einige Stunden ihren Spaß im mehr oder weniger kühlen Nass.
23.01.: Kegelnachmittag (28 Personen)
Der Kegelnachmittag wurde von zwei auf drei Stunden ausgedehnt. Und das war auch gut so, denn schon wieder gab es einen neuen Rekord. Nach den 27 Keglern und Keglerinnen im November waren es diesmal sogar 28. Zwei voll besetzte Bahnen, auf denen aber durch die erweiterte Zeit viele schöne Spiele gespielt werden konnten.
12.02.: Eisbahn Dillingen (18 Personen)
Ungewohnte Verhältnisse auf der Eisbahn Dillingen: Gewöhnlich ist die Bahn morgens so gut wie leer und füllt sich nach und nach. Diesmal waren bei unserer Ankunft bereits einige Schlittschuhfahrer unterwegs. Die Zahl nahm jedoch kontinuierlich ab, bis wir fast alleine waren. Erst kurz vor unserer Abfahrt füllte sich die Bahn dann wieder. Insgesamt betrachtet hatten wir also auch diesmal viel Platz zum Üben für unsere Eisneulinge.
27.02.: Winterwanderung zur Burg Montclair (13 Personen)
Dem Kalender nach zu urteilen war noch Winter an diesem Tag - das Wetter hingegen war schon eher vorfrühlingshaft. So machte die Wanderung dann auch richtig Spaß, wodurch wir recht früh an der Burg ankamen. Dort zeigte sich auch diesmal, dass eine Burg zugleich auch ein idealer Spielplatz ist. Fangen, Verstecken, Räuber und Gendarm: Alle diese Spiele sind in der mittelalterlichen Umgebung besonders reizvoll.
25.03.: Abenteuer- und Nachtwanderung (13 Personen)
Gleich noch eine Wanderung, und auch diesmal hatten wir Glück mit dem Wetter. Zwar erwischte uns während der Nachtwanderung ein kräftiger Schauer, aber dank mitgebrachten Regenjacken konnte uns der Guss nicht viel anhaben. Der größere Haken des schlechten Wetters in den vorherigen Tagen war die Unbegehbarkeit unserer Abenteuerstrecke an der interessantesten Strecke. Dieses Pech hatten wir bereits 1999. Mal sehen, wann wir unseren Weg am Wellesbach wieder vollständig nutzen können.
26.03.: Minigolf am Stausee Losheim (8 Personen)
Wieder einmal war das Wetter unser Hauptthema: Gemeldet waren starke Schauer und ergiebiger Regen. Es regnete auch kräftig: Morgens jedenfalls - und abends, nachdem wir schon längst wieder alle zuhause waren. In der Zeit dazwischen bekamen wir lediglich ein paar Tropfen ab. So konnten wir denn auch ausgiebig Minigolf spielen. Die Ergebnisse reichten von 54 Schlägen bis zu 102 Schlägen, der Spaß von ziemlich viel bis sehr viel. Am unangenehmsten an diesem Tag war noch, dass einer der Betreuer starke Kopfschmerzen bekam. Gute Besserung!
01.04.: Tag der Turniere (12 Personen)
Die Erfahrungen vom ersten Tag der Turniere 1999 konnten sehr positiv genutzt werden: Es gab einige organisatorische Verbesserungen, die für einen flüssigen Ablauf und weniger Pausen sorgten. So konnten alle Turniere ausgetragen werden. Es gewannen Fabian Rau (Tischtennis), Anna-Lena Rau (Vier gewinnt), Michael Oehling (Ab in den Pool und Schach) und Pascal Amara (Junior Stratego). Am Schluss blieb sogar noch eine Stunde Zeit für ein paar gemeinsame Spiele. Fazit: So kann es gerne bleiben, der Tag der Turniere hat sich spätestens mit dieser zweiten Durchführung bewährt. Er wird wohl fest in unser Jahresprogramm aufgenommen werden.
09.04.: Filmnachmittag (11 Personen)
"Wadde mache didde da?" lautete der Titel des Hauptfilms, der eine Zusammenfassung unserer Veranstaltungen des Vorjahres beinhaltete. Es wird voraussichtlich der letzte Film der Flinken Flöhe sein, der mit Schnittpult erstellt wurde. Für die zukünftigen Werke ist die Arbeit am PC vorgesehen, die uns völlig neue Möglichkeiten eröffnen wird. Mit dieser steigenden Modernität werden vielleicht auch die Teilnehmer- und damit die Zuschauerzahlen steigen.
20.05.: Holiday Park (34 Personen)
Der Bann ist gebrochen, wir haben wieder eine vernünftige Teilnehmerzahl bei einer Busfahrt. Zwar reichen die 34 Personen nicht, um aus den roten Zahlen zu kommen, aber ein Verlust von 154 DM lässt sich noch verkraften. Im Park selbst hatten wir viel Platz und damit meist kurze Wartezeiten, da das Wetter nicht so optimal war. Für uns war es trotzdem schön genug: Man muss eben nur die passende Kleidung dabei haben, um aus den gegebenen Möglichkeiten das Optimum herauszuholen. Und das haben wir wohl geschafft.
28.05.: Fahrradtour nach Dreisbach (6 Personen)
Zweifelhaftes Wetter scheint uns in diesem Jahr zu verfolgen. Morgens noch Dauerregen bis 8.15 Uhr, kurz vor der Abfahrt noch ein Schauer, ein kräftiger Guss unterwegs - und nachmittags dann strahlender Sonnenschein. Die geringe Teilnehmerzahl hatte übrigens nichts mit dem Wetter an diesem Tag zu tun, eher mit dem Wetter an den Vortagen. Alleine vier Flöhe mussten wegen Krankheit absagen. Schade, sie haben eine sehr schöne Radtour verpasst.
10.06.: Pferde-Erlebnis-Tag (12 Personen)
Einfach mal hinfahren, ein paar Runden reiten und dann wieder nach Hause fahren? Nein, so geht das bei uns nicht. Neben dem Reiten - wobei die Pferde natürlich geführt wurden - stand auch die Mitarbeit im Stall auf dem Programm, damit sich Tier und Mensch (oder Pferd und Floh) auch kennen lernen konnten. Dabei erfreute sich nicht nur das Striegeln großer Beliebtheit, sondern bei manchen Kindern insbesondere das Ausmisten.
18.06.: Sommerrodelbahn Braunshausen / Bostalsee (13 Personen)
Endlich einmal wundervolles Hochsommerwetter - da war es gut, dass wir diese Veranstaltung erstmals als Ganztagsveranstaltung durchgeführt haben. An der Sommerrodelbahn war morgens noch viel weniger Betrieb, auf dem Spielplatz am Bostalsee noch ausreichend Platz für ein ausgiebiges Picknick als Mittagessen. Anschließend gingen alle (trotz anderer Alternativen) gemeinsam ins Bosaarium, dem Hallen-Wellenbad. Im Strandbad war ohnehin viel zu viel Betrieb.
10.07.: Lehrfahrt nach Trier (9 Personen)
Das war's auch schon wieder mit dem schönen Wetter. Diesmal hatten wir es mit einigen Regenschauern zu tun, die uns aber unser Programm nicht vermiesen konnten. Porta Nigra, Dom, Amphitheater, Kaiserthermen und Spielplatz im Palastgarten, dazwischen eine Mittagspause bei McDonald's - wir konnten alle vorgesehenen Punkte einhalten und hatten auch unseren Spaß daran.
17. - 29.07.: Ferienfreizeit Freudenstadt (28 Personen)
Eine kunterbunte Truppe fuhr hier gemeinsam in Urlaub (18 von 24 Kindern fuhren erstmals mit in unsere Ferienfreizeit, etliche davon waren erstmals ohne Eltern in Urlaub), eine große Floh-Familie kam zurück. Dafür sorgte Anima, die den Betreuern Rollen als Papa, Mama, Tante und Bruder zuordnete und sie auch entsprechend nannte. Diesem Rollenspiel schlossen sich sehr viele Kinder an - und teilweise war das Verhältnis zwischen Kindern und Betreuern auch sehr familienähnlich. Entsprechend auch die Resonanz, die telefonisch bei den Eltern erfragt wurde: Freudenstadt 2000 kann als voller Erfolg verbucht werden.
19.08.: Floh-Olympiade (67 Personen)
Leider war zu unserem Wunschtermin (wie immer vor den Sommerferien) der Jugendzeltplatz Saarhölzbach nicht mehr frei, so dass wir auf diesen Tag ausweichen mussten. Leider deswegen, weil sich der Termin als sehr ungünstig erwies. Im Vorjahr kamen noch 97 Kinder, diesmal hatten die 20 Helfer nur noch 47 Kinder zu unterhalten. Finanziell wirkte sich das natürlich ungünstig aus, aber den Spaß ließen wir uns dennoch nicht nehmen. Dass die Kinder sich wohl gefühlt haben, erkannte man an deren Spielbewertungen. Gleich drei Spiele erhielten nur Bestnoten und selbst die letztplatzierte Station errang noch eine sehr gute Gesamtwertung. Dennoch werden wir versuchen, wieder zu unserem Stammtermin zurück zu kehren. Unser Wunsch bleibt schließlich immer noch die Zahl von 100 teilnehmenden Kindern.
20.08.: Sommer-Spaß-Tag (22 Personen)
Neun Kinder und sechs Erwachsene übernachteten nach der Floh-Olympiade auf dem Jugendzeltplatz, sieben Kinder kamen am nächsten Tag wieder dazu. Diese sieben verpassten eine abenteuerliche Nacht, in der ein kräftiges Gewitter für eine Evakuierungsaktion (aus unserem bis dahin sehr regenfesten Zelt aus sechs Pavillons in die eigentlich viel zu kleine Blockhütte), einige nasse Sachen und wenig Schlaf für die Betreuer sorgte. Aber wir sind ja flexibel: Drei Betreuer schliefen letztlich unter dem Vordach der Blockhütte, nachdem sich das Gewitter verzogen hatte. Als Bett dienten dazu sehr ungewöhnliche Unterlagen - Hauptsache, nicht auf dem Boden schlafen... Den Spaß am folgenden Tag ließen wir uns dadurch nicht nehmen - nur der Sommer fehlte mal wieder.
09.09.: Nordsaarland-Erlebnistag (11 Personen)
Die letzte Freiluft-Veranstaltung des Jahres 2000 war noch einmal mit gutem Wetter gesegnet. Bei Sonnenschein und Tageshöchsttemperaturen deutlich über 20°C machte der Barfußwanderweg in Waldhölzbach, der als erster Programmpunkt angesteuert wurde, so richtig Spaß. Sogar der eiskalte Holzbach war durch die angenehmen Außentemperaturen erträglich. Beim Besuch des Planetenlehrpfades an der Talsperre Nonnweiler besuchten uns beim Mittagessen leider viele Wespen, die aber keines unserer Kinder stachen. Der Weg um den See war recht lang, weswegen der Besuch des keltischen Ringwalls nicht mehr möglich war. Aber da waren wir ja bereits 1999 - und können im nächsten Jahr auch wieder hinfahren.
17.09.: Sport- und Spielnachmittag (11 Personen)
Die Turnhalle der Grundschule in Hilbringen wurde für einen Nachmittag von den Flinken Flöhen bevölkert. Auf dem Programm standen Völkerball in zwei Varianten, Fußball mit einem sehr ungewöhnlichen Ball, Star Wars (noch ein Mannschaftsspiel, aber gleich mit 18 Bällen) und etliche spontane Beschäftigungsmöglichkeiten. Besonders viel wurde dabei auf Matten herumgesprungen und -getobt. Bei allen Mannschaftsspielen wurden die Teams mit einem großen Würfel ausgelost. Besonderheit der Mannschaften: Die Brüder Daniel und Thomas Spanier standen bei allen Spielen in der Siegermannschaft. Bis zum letzten Spiel beanspruchten auch zwei Betreuer für sich, die Siege verursacht zu haben. Star Wars belegte das Gegenteil - es waren wohl doch die beiden jüngeren Flöhe, die für die Siege verantwortlich waren. Viel wichtiger aber: Auch die Verlierer hatten Spaß an allen Spielen und wurden dadurch ebenfalls zu Siegern dieses Tages. So lässt sich auch diese Veranstaltung wieder unter der Überschrift "Sport und Spaß" einordnen.
14.10.: Internet-Schnupper-Tour (16 Personen)
Erstmals fand die Internet-Schnupper-Tour in der Volkshochschule Merzig statt. Die dortigen Räumlichkeiten erwiesen sich als optimal für unsere Internet-Schnupperer, sowohl von der zahlenmäßigen Ausstattung mit Rechnern als auch von der technischen Zusatzausrüstung. Für Erklärungen konnte ein Multimediaprojektor genutzt werden. Und schnelle Hilfe war per "Fernsteuerung" der einzelnen Geräte vom Hauptrechner aus möglich. Viele Flöhe brauchten allerdings keine Hilfe mehr, da sie entweder durch unsere vorherigen Schnupper-Touren oder durch einen Onlinezugang zuhause die Navigation im weltweiten Datennetz völlig im Griff hatten. Selbstverständlich wurden auch diese Seiten einer ausgiebigen Prüfung unterzogen.
22.10.: Kegelnachmittag (12 Personen)
Zwei Bahnen für nur 12 Personen: Heute konnten sich alle Kegelflöhe so richtig mit den Kugeln austoben. Viele Spiele waren möglich, da jeder sehr oft an die Reihe kam. Manchmal sind kleine Teilnehmerzahlen eben von Vorteil. Völlig neu war, dass mitten im Kegelprogramm eine Vertrauensübung eingebaut wurde. Aus einem Zufall heraus entstanden ließen sich plötzlich immer Flöhe rückwärts mit ausgebreiteten Armen in die Arme eines Betreuers fallen. Einige ließen sich erst kurz vor dem Boden auffangen, wozu schon eine sehr große Menge an Mut und Vertrauen gehört. Auch dabei hatten die Flöhe ihren Spaß - weitere Elemente dieser Art (diesmal bewusst eingeplant) werden daher sicher folgen.
18.11.: Pyramide Oberhambach (24 Personen)
Das Freizeitbad "Die Pyramide" im Hunsrück-Ferienpark Hambachtal lockte gleich doppelt so viele Flöhe an wie der Kegelnachmittag - fünf Autos waren diesmal erforderlich, um alle Teilnehmer ins Schwimmbad zu kutschieren. Aber es lohnte sich, denn auch hier hatten wir mal wieder eine Menge Spaß. Beim Verlassen des Bades gab es noch eine Überraschung: Ein Floh fand plötzlich zwei Bekannte, die nicht mit unserer Gruppe gekommen waren - und das trotz einigen Kilometern Entfernung von zuhause. Die Welt ist eben doch ein Dorf!
19.11.: Tag der Spiele (25 Personen)
14 Flöhe haben nach dem Schwimmbadbesuch am Vortag noch gemeinsam übernachtet und waren dadurch zum Tag der Spiele bereits anwesend. Besonders praktisch war, dass aufgrund des vorangegangenen Schwimmbadbesuches keine provisorischen Duschen mehr aufgebaut werden mussten. Am Tag der Spiele selbst wurde ein neues Mittagessen getestet: Erstmals gab es warmen Fleischkäse, wahlweise mit Nudeln oder Püree und zwei Sorten Salat. Das Essen kam noch besser an, als es selbst die Optimisten im Vorstand erwartet hatten. Auch die Spiele kamen natürlich gut an - und das war ja auch der Sinn der Sache.
16.12.: Eisbahn Dillingen (18 Personen)
Ein Großvater, der mit für den Transport zur Eisbahn sorgt, ist keine Neuheit mehr. Diesmal aber kam der Großvater eines Flohs auch mit aufs Eis - und dass er über viel Erfahrung auf den Schlittschuhen verfügt, konnte man schnell sehen. Auch unsere Eisneulinge lernten recht schnell, wie sie sich auf den Kufen halten können. Zwar klappte das nicht perfekt, aber solch hohe Ansprüche stellt ja auch niemand. Übung macht auch hier den Meister.
17.12.: Basteln für Weihnachten (21 Personen)
Auch zwischen der Eisbahn und unserem Weihnachtsbasteln bestand wieder die Möglichkeit zu einer Übernachtung. Diesmal wurde sie von 14 Flöhen angenommen. Einige davon kamen überraschend hinzu, eingeplant waren lediglich 10 Flöhe. Gut, dass wir flexibel planen und somit auch die vier zusätzlichen Flöhe mühelos verpflegen konnten. Gebastelt wurde sehr fleißig: Am Vorabend fing es bereits an mit Fensterbildern und Weihnachtsplätzchen, am nächsten Tag ging es weiter mit Weihnachtskarten, Kerzen und vielen Bildern. Auch einige Tassen konnten noch gestaltet werden. Organisatorisch neu war eine Aufgabenverteilung bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Spülen nach dem Mahlzeiten). Dadurch, dass jeder vorher wusste, für welche Mitarbeiten er zuständig war, gab es viel weniger Koordinationsprobleme bei deren Bewältigung.

