Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 2001

14.01.: Kegelnachmittag (19 Personen)
Einige Flöhe nutzten die erste Veranstaltung im neuen Jahr zu ihrer ersten Teilnahme seit Beginn der Mitgliedschaft. So waren unter den 19 Teilnehmern gleich drei, die erstmals gekommen waren. Anschlussprobleme hatte keiner davon, wie das Bild links zeigt: Markus hatte offensichtlich viel Freude am Kegeln. Besonders gut war das Abschneiden einiger ganz junger Kegler, die die alten Hasen (Betreuer und Elternteile) in den Schatten stellten. Gut Kegeln ist eben keine Frage des Alters.

20.01.: Hallenbad Saarburg (21 Personen)
Und wieder ein Flinker Floh neu dabei: Dank eines Freundes, der bereits seit längerer Zeit unsere Angebote nutzt, fand sich unser Neuling sehr schnell zurecht. Kein Wunder auch angesichts des Programms: Welches Kind hat denn schon Probleme, sich in einem Schwimmbad zu vergnügen? Von den mitgefahrenen jedenfalls niemand, egal ob "alter" Floh oder "neuer" Floh. Auch die Fahrt nach Saarburg und zurück war für manch einen ein Erlebnis, da viele Kinder nur sehr selten (oder nie) Zug fahren. Besonders interessant wurde die Zugfahrt durch den Tunnel zwischen Besseringen und Mettlach (Länge: 1195 Meter).

10.02.: Eisbahn Dillingen (15 Personen)
An diesem Tag gab es eine organisatorische Premiere: Erstmals fand im Anschluss an eine Veranstaltung die jährliche Mitgliederversammlung statt. Die Verknüpfung zweier Termine sorgte für einen etwas besseren Besuch der Versammlung, was auch der Sinn der Sache war. Vorher aber gab es viel Spaß auf dem glatten Untergrund. Auch die Flöhe, die zum ersten Mal Schlittschuhe an ihren Füßen hatten, fanden sich recht bald auf dem Eis zurecht.

18.02.: Winterwanderung zur Burg Montclair (17 Personen)
Und wieder einmal war die Winterwanderung keine echte Winterwanderung. Hintergrund dieses Namens ist es, dass wir seit einigen Jahren versuchen, eine Wanderung im Schnee durchzuführen. Da wir aber langfristig planen müssen, können wir dabei auf den Wetterbericht keine Rücksicht nehmen, sondern immer nur hoffen. Auch diesmal klappte es nicht. Macht aber nichts: Statt Schneebällen flogen eben Papierflieger auf der Burg Montclair herum. Und daran hatten auch die übrigen Gäste der Burg ihren Spaß.

18.03.: Tag der Turniere (10 Personen)
Einen Tag der Turniere mit ganzen 10 Teilnehmern durchzuführen ist gar nicht so einfach. Aber mit etwas Improvisation ging es trotzdem. Durchgeführt wurden vier Turniere: Vier gewinnt (Siegerin: Anna-Lena Rau), Schach (Pascal Amara), Junior Stratego (Simone Schäfer) und Ab in den Pool (Peter Reinert). An den Namen mancher Spiele lässt sich ablesen, dass es uns mehr auf den Spaß ankommt - den hatte bei Ab in den Pool z.B. auch der Letztplatzierte.

26.04.: Filmnachmittag (17 Personen)
Erstmals neue Räumlichkeiten haben wir am 26. April genutzt: Der Filmnachmittag fand im Bürgerhaus in Weiler statt, das sich als optimal geeignet für unsere Veranstaltungen entpuppte. Auf dem Programm stand selbstverständlich der Floh-Film des Jahres 2000, der erstmals vollständig am PC bearbeitet wurde. Dadurch waren einige neue Effekte möglich. Völlig ausgereizt wurden die Möglichkeiten der neuen Technik aber noch nicht. Weitere Neuerungen sind also zu erwarten. Als zweiter Film wurde der Kinderabenteuerfilm "Magic Islands" gezeigt, der sich bei den Teilnehmern gegen zwei weitere zur Auswahl stehende Filme durchsetzte.

29.04.: Saarbrücker Zoo (10 Personen)
Nachdem wir vor einigen Jahren schon im Frankfurter Zoo waren, widmeten wir uns diesmal einem der beiden saarländischen Zoos. Unsere Fahrt ging per Zug in die Landeshauptstadt Saarbrücken und von dort per Bus zum Zoo. Dort hatten unsere Flöhe viel Spaß an den Tieren, aber auch an den Spielplätzen auf dem Gelände. Es ist fast die Frage, wo wir uns mehr aufgehalten haben. Das wichtigste aber: Wir hatten einen schönen Tag im Zoo, woran auch immer. Und wie man auf dem nebenstehenden Foto sehen kann, lernten die Flöhe auch schnell von ihren tierischen Vorfahren - Klettern können eben nicht nur Affen...!

20.05.: Minigolfturnier (24 Personen)
24 Personen beim Minigolfturnier: Da dauerte das Spielen schon etwas länger als sonst. Um es überhaupt halbwegs zügig über die Runden zu bekommen, fingen unsere Kleingruppen an völlig verschiedenen Bahnen an und nutzten die jeweils freien Bahnen zum Weiterspielen. Als alle ihre Bälle oft genug versenkt hatten, ging es zum Spielplatz, wo wir eine Überraschung erlebten: Der Platz war seit unserem letzten Besuch vor einem Jahr grundlegend neu gestaltet worden und bot jetzt einen viel größeren Anreiz zum Verweilen. So hatten unsere Flöhe dann auch ihren Spaß - auf dem Spielplatz und auf den dort stehenden Bäumen, die als zusätzliche Klettergerüste fungierten.

26.05.: Europa-Park (33 Personen)
Deutschlands größter Freizeitpark hat uns schon öfter in seinen Bann gezogen. So wurde es auch in diesem Jahr mal wieder Zeit, ihm einen Besuch abzustatten. Immerhin gab es seit unserer letzten Fahrt nach Rust einige Erweiterungen. Der griechische Themenpark war völlig neu und bot mit der Wildwasser-Achterbahn "Poseidon" eine besondere Attraktion. Natürlich hatten wir auch in den anderen Themenbereichen unseren Spaß. Zwar konnte keine unserer Gruppen alle Angebote testen (dafür ist der Park inzwischen zu groß), aber vergessen wird diesen Tag so schnell niemand.

16.06.: Floh-Olympiade (47 Personen)
15 Helfer kümmerten sich um 32 teilnehmende Kinder. Damit hatten wir in diesem Jahr die geringste Teilnehmerzahl aller Floh-Olympiaden. Auf der Suche nach den Gründen dafür war zu erkennen, dass die Verteilung der Werbeblätter in den Schulen nicht mehr effektiv ist. Für die kommenden Jahre werden wir uns eine andere Werbemethode einfallen lassen müssen. Die Floh-Olympiade wird aber auf jeden Fall wieder stattfinden.

17.06.: Sommer-Spaß-Tag (18 Personen)
Nach der abenteuerlichen Übernachtung im vergangenen Jahr improvisierten wir in diesem Jahr anders: Das Vordach der Blockhütte wurde an den drei offenen Seiten mit Plastikplanen abgehängt und zu zu einem weiteren Schlafraum umgestaltet. So hatten wir bei sehr wechselhaftem Wetter (das auch am eigentlichen Sommer-Spaß-Tag anhielt) diesmal trockene Schlafplätze für alle. Und auch der Abbau konnte diesmal so gestaltet werden, dass alle unsere Materialien noch am gleichen Tag trocken verstaut wurden. Abbau und Abtransport am 18.06. wurden damit erheblich erleichtert.

05.07.: Tour de Floh (5 Personen)
Der Name der Veranstaltung verrät wohl schon, dass es sich hierbei um eine Fahrradtour handelte. Die Teilnehmerzahl war äußerst gering, die Hinfahrt von Merzig nach Siersburg dennoch schon von einem kleinen Unfall überschattet, nach dem ein Fahrrad erst wieder in Schuss gebracht werden musste. Die Rückfahrt nach einigen Spielen an der Siersburg fand schnell ihren unrühmlichen Höhepunkt: Bei einem Floh blockierten bei der Abfahrt von der Burg plötzlich die Vorderradbremsen, wodurch er stürzte. Größere Schäden am Fahrrad und diverse Schürfwunden machten die Weiterfahrt unmöglich. Glück im Unglück: Eine vernünftige Fahrweise (Fahrradhelm und vernünftiges Tempo) verhinderten noch schlimmere Folgen. Nach Erstversorgung der Wunden kam sein Vater ihn abholen. Die jetzt nur noch vierköpfige Gruppe kam dann wenigstens gut nach Hause.

16. - 28.07.: Ferienfreizeit Mayen (34 Personen)
Eine enorme Altersspanne und grausames Wetter in der ersten Woche: Diese beiden Faktoren machten uns enorm zu schaffen. Für die Altersspanne gibt es neue Ideen, die der Vorstand zu beraten haben wird - Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. Das Wetter hingegen können wir leider nicht beeinflussen. In diesem Jahr war dann eben viel Improvisation erforderlich. Letztlich erlaubten wir uns sogar einen nicht geplanten Ausflug per Bus in den Wildpark Daun, der uns vor schlechtem Wettre schützte. In Daun bekamen wir am Rande mit, dass in der Nähe ein Gewitter tobte. In Mayen selbst hätten wir das schlechte Wetter selbst abbekommen. Glück braucht der Floh.

05.08.: Sommerrodelbahn / Bostalsee (15 Personen)
Wieder einmal hatten wir bei sehr schlechtem Wetter viel Glück: An der Sommerrodelbahn gab es nur einen kurzen Regenschauer, der für eine kurze Fahrtpause sorgte. Am Bostalsee ging unser Picknick in Autonähe gerade dem Ende entgegen, als ein heftiger Regenschauer kam. Den Rest des Tages verbrachten dann fast alle im Bosaarium, wo wir wetterunabhängig und damit vor weiteren Regengüssen geschützt waren.

18.08.: Naturerlebnistag (9 Personen)
Experiment gelungen: Der Naturerlebnistag kann als erfolgreich bezeichnet werden. Die meisten Teilnehmer hatten viel Spaß an der lehr- und erlebnisreichen Veranstaltung, die uns zum Naturerlebnis- und Tastpfad Britten und zum Erlebniswald Rappweiler führte. Lediglich zwei Jungen verloren offenbar recht schnell den Spaß und vergnügten sich damit, die übrigen Teilnehmer ärgern zu wollen. Viel Arbeit für die Betreuer, dagegen anzusteuern. Das konnte aber den Spaß der übrigen Flöhe kaum mindern.

22.09.: Internet-Schnupper-Tour (8 Personen)
Die Verbreitung des Internets in den Privathaushalten nimmt zu, die Teilnehmerzahl unserer Internet-Schnupper-Tour nimmt parallel dazu ab. Klar, denn warum noch zu uns schnuppern kommen, wenn man zuhause surfen kann? Aber die Flöhe, die kamen, hatten auch diesmal ihren Spaß - besonders, als sich viele von ihnen in einem Chat wieder trafen und dort unter verschiedenen Floh-Namen die anderen Teilnehmer etwas verwirrten. Ein Chatter dachte doch tatsächlich, dass mehrere Flöhe aus einer einzigen Person bestünden, die sich mehrfach eingeloggt habe. Schief gewickelt, aber auch dieser Online-Nutzer hatte noch seinen Spaß mit den Flöhen.

23.09.: Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim (6 Personen)
Etwas erstaunt war die junge Fremdenführerin schon darüber, wie klein die zu führende Gruppe war. Wir selbst staunten ebenfalls darüber. Aber auch mit wenigen Flöhen lässt sich eine schöne Veranstaltung durchführen. So ließen wir uns mit wenigen Leuten das Museum, das Hügelgrab und die Außenanlagen des deutschen Geländeteils erklären. Bei den eigenen Ausgrabungen kamen einige schöne Erinnerungsstücke zutage - zwar keine wirklich alten Fundstücke, aber doch sehr schön imitierte. Und nach einem kleinen Imbiss ging es mit einer kleinen Spielrunde in Lisdorf weiter, bevor der Heimweg angetreten wurde.

08. - 11.10.: Pokémon, Digimon und andere Freunde (17 Personen)
Noch ein gelungenes Experiment: Das erste Seminar für Kinder unserer Vereinsgeschichte ging sehr positiv über die Runden. Waren wir vorher doch sehr skeptisch, wie gut sich die Gruppe über diesen Zeitraum zur Mitarbeit in einem Seminar motivieren lassen würde, so konnten wir in den Dreisbacher Tagen erkennen, wie gut das klappen kann, wenn man nur das richtige Programm anbietet. Die Thematik "Freundschaft" mit den aktuellen Kinderserien "Pokémon" und "Digimon" zu verbinden hatte den gewünschten Neugier-Effekt und sorgte für manch interessanten verknüpfenden Gedanken.

12.10.: Saarländisches Staatstheater (9 Personen)
Ein neues Ziel in unserem Kulturprogramm: Erstmals haben wir das Saarländische Staatstheater besucht und mehr als einen Blick hinter die Kulissen geworfen. Aus allen erdenklichen Perspektiven konnten wir Blicke auf die Bühne werfen, auf der wir uns natürlich auch bewegten. Sehr interessant auch die Waffenkammer und viele andere Räume im Hintergrund der öffentlich zugänglichen Gebäudeteile. Nach der beeindruckenden Führung hielten wir uns noch einige Zeit in der Nähe des Schauspielhauses auf dem benachbarten Spielplatz auf. Nach einer Mittagspause bei McDonald's und einem ausgiebigen Bummel durch die Fußgängerzone fuhren wir schließlich wieder nach Hause.

11.11.: Tag der Spiele (19 Personen)
Die im April bereits getesteten Räumlichkeiten des Bürgerhauses in Weiler mussten sich heute einer weiteren Bewährungsprobe unterziehen: Erstmals wurde die Küche von uns genutzt, da der Tag der Spiele ja auch ein Mittagessen einschließt. Auch hier erwies sich das Bürgerhaus als absolut flohtauglich. Wenn man weiß, was vorhanden ist, kann man sich für jedes Menü richten - die Küche bietet alle Möglichkeiten, die wir für unsere Gruppen benötigen. Und so war es auch kein Problem, die Veranstaltung insgesamt zu einem Erfolg werden zu lassen.

17.11.: Schaumbergbad Tholey (15 Personen)
Ein phänomenales Betreuungsverhältnis hatten wir bei diesem Ausflug in eines der großen von uns angesteuerten Schwimmbäder. Fünf Vereinsbetreuer hatten sich um sechs Kinder zu kümmern, drei Elternteile und eine jüngere Schwester eines Flohs kamen noch hinzu. Nicht besonders viel Arbeit also für unser Betreuerteam, das sich umso intensiver um die wenigen Kinder kümmern konnte. Im kommenden Jahr wird voraussichtlich mal wieder ein neues Schwimmbad im Programm erscheinen: Das gerade neu eröffnete Calypso in Saarbrücken.

08.12.: Sport- und Spielnachmittag (9 Personen)
An einem neuen Ort haben wir mit bewährten und neuen Programmpunkten einen schönen Nachmittag gestaltet. Der neue Ort (Halle der Grundschule St. Josef in Merzig) war notwendig geworden, weil die Halle in Hilbringen durch trainierende Karnevalisten beansprucht wurde. Aber wir sind ja flexibel und können unser Programm in jeder Sporthalle durchführen.

16.12.: Basteln für Weihnachten (13 Personen)
Auch in diesem Jahr bildete das Basteln für Weihnachten den Abschluss unserer Veranstaltungen. Dabei gab es gleich zu Beginn ein logistisches Problem zu lösen: Das gesamte Material musste in Tholey abgeholt und nach Weiler transportiert werden. Unser Vorsitzender, der es normalerweise mitgebracht hätte, war nämlich leider krank und nicht in der Lage, zum Basteln zu kommen. Aber auch dieses Problem konnte gelöst werden - dem schönen Abschluss des Jahres stand damit nichts mehr im Weg.