Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 2002
26.01.: Hallenbad Saarburg (9 Personen)
Neun Personen, davon vier Betreuer - das war natürlich ein optimales Betreuungsverhältnis. Und wäre nicht ein Betreuer kurzfristig krank geworden, hätten wir sogar eine 1:1-Betreuung leisten können. Es war jedenfalls Zeit genug, eine Neuerung zu testen: Erstmals wurden die Flöhe digital gefilmt - eine neue Kamera im Besitz unseres Kameramannes machte es möglich. Und da alles prima klappte, wird diese Kamera auch weiterhin zum Einsatz kommen. Noch mehr Modernität für den Floh-Film des Jahres 2002 - die Zuschauer dürfen gespannt sein.
27.01.: Kegelnachmittag (21 Personen)
Auch diesmal fiel von eigentlich fünf Jugendleitern des Vereins jemand aus: Ralf war wieder gesund, dafür fehlte diesmal Simone - ebenfalls wegen Krankheit. Drei anwesende Elternteile sorgten aber dafür, dass ein Drittel aller Personen Aufsicht führen konnte - viel mehr, als eigentlich erforderlich, aber das erleichtert die Aufgabe natürlich ungemein. Unter den 14 Kindern war ein neuer Floh, der aber schon dreimal teilgenommen hatte: Henry besuchte im Jahr 2001 alle drei Floh-Veranstaltungen in seinem Heimatort Weiler als Gast und wurde nun als neues Mitglied im Verein angemeldet.
02.02.: Eisbahn Dillingen (26 Personen)
Die Eisbahn Dillingen machte uns heute etwas Probleme. Mitten auf der Eisbahn stand ein (geschlossener) Getränkeverkaufsanhänger, der bei entsprechendem Pech für Verletzungen hätte sorgen können. Und als wäre das noch nicht genug, gab es auch nur unter Problemen ein warmes Essen, bestehend aus Pommes Frites. Um diese nahrhafte Speise zu bekommen, mussten wir aber auch schon mindestens 10 Portionen abnehmen können. Solche Probleme hatten wir früher in Remich nicht. Frage an den Vorstand: Zurück in die luxemburgische Grenzstadt?
03.02.: Winterwanderung zur Burg Montclair (12 Personen)
Gleich zwei Besonderheiten gab es auf dieser Wanderung. Anna-Lena wurde 14 Jahre alt und feierte den Wechsel vom Kind zur Jugendlichen gebührend. Erstmals seit 1992 sahen wir zwei Mitglieder wieder, die damals gemeinsamen Nachwuchs erwarteten und aus Zeitgründen nicht mehr kommen konnten. Diesmal kamen sie gleich zu dritt: Der Nachwuchs ist immerhin neun Jahre alt und wird in Kürze selbst ein Flinker Floh werden. Willkommen bzw. willkommen zurück!
09.03.: Tag der Turniere (14 Personen)
Sechs verschiedene Turniere wurden an diesem Tag gespielt - und dabei gab es sechs verschiedene Turniersieger! Allerdings zwei davon in einem Turnier, während eine Teilnehmerin gleich zwei Siege erringen konnte. Anna-Lena entschied Mensch ärgere dich nicht und Junior Stratego für sich, Raphael und Pascal teilten sich den Sieg im Schachturnier. Vier gewinnt gewann Jens, Yannik siegte bei Mau Mau und "Egon 5" wurde Sieger bei Ab in den Pool. Das Besondere daran: "Egon 5" war kein reeller Mitspieler, sondern eine Phantasiefigur, die nicht einmal selbst ziehen konnte. Ein toller Erfolg, das Turnier gewinnen zu können. Beste lebendige Spielerin war bei diesem Spiel übrigens wieder Anna-Lena auf Platz 2.
10.03.: Panzerwerk Hackenberg (14 Personen)
Beim vierten Besuch des Panzerwerks Hackenberg hatten wir zum ersten Mal einen anderen Fremdenführer. Die Dame, die uns sonst (sehr humorvoll) führte, wurde durch einen ebenfalls sehr netten Herrn ersetzt. Der Humor der Dame, die uns sogar nach mehreren Jahren immer wieder erkannte, fehlte uns trotzdem. An den interessanten Informationen und den eindrucksvollen Bauwerken änderte das natürlich nichts. Alles in allem also auch diesmal ein gelungener Besuch.
20.04.: Abenteuerwanderung (8 Personen)
In den letzten Jahren mussten wir unsere Abenteuerwanderung immer wieder wegen zu hohem Wasserstand vorzeitig abbrechen, im letzten Jahr musste sie sogar abgesagt werden. Diesmal sind wir (dank einiger „Bauarbeiten“ mit Steinen) sehr weit gekommen und konnten erstmals seit Jahren die interessantesten Stellen bewältigen. An einer der schönsten Stellen (dort nämlich, wo fast jeder auf Dirks Bein stieg, um einen großen Felsen hinauf zu kommen), begegneten wir einem sehr schönen Tier: Ein Feuersalamander saß sehr nah zwischen den Steinen. Gut, dass eine Videokamera dabei war: So konnte die Begegnung festgehalten werden.
21.04.: Filmnachmittag (15 Personen)
Im Gegensatz zum Vorjahr konnten wir diesmal wieder mit dem Videoprojektor des Medienzentrums arbeiten. Die Filme wirken sofort ganz anders als im kleinen Fernseher, wenn sie an einer großen weißen Wand zu sehen sind. „Flöhe 2001: Start ins neue Jahrtausend“ war damit der erste Film, der vollständig aus dem PC kam und auf einer großen Fläche zu sehen war. Ein neuer Test war es, den Film ohne jegliche Kommentare zu schneiden. Die Reaktionen waren unterschiedlich: Teils wurden erklärende Kommentare vermisst, teils gefiel es gut so. Ein Kompromiss wäre, nur die wichtigsten Kommentare aufzusprechen. Mal sehen, wie es im Film über das Jahr 2002 sein wird.
25.05.: Holiday Park (29 Personen)
Die vier Jugendleiter übernahmen im Holiday Park gemeinsam eine Gruppe mit allen Kindern, die unter Aufsicht bleiben sollten. Hintergrund: Die Gruppe konnte sich so interessenabhängig immer wieder neu aufteilen und anschl. wieder treffen. Viel Gebrauch wurde von der Aufteilungsmöglichkeit nicht gemacht, aber bewährt hat sich das System dennoch. Ein weiterer Vorteil: Die Arbeit mit besonders schwer zu betreuenden Kindern kann verteilt werden. Gut verteilt war auch das Wetter: Kaum waren wir im Park, fing es kräftig an zu regnen. Die Gruppe der Jugendleiter stellte sich bei den Verpflegungsständen der Expedition GeForce unter und wartete, bis es wieder trockener wurde. Das dauerte ca. eine halbe Stunde. Auch später fing es noch einmal leicht an zu regnen. Danach allerdings war Ruhe – wir konnten den Rest des Tages in aller Ruhe genießen.
02.06.: Minigolf und Stausee Losheim (13 Personen)
Erstmals fand diese Veranstaltung als Ganztagsveranstaltung von 10 bis 18 Uhr statt. Und das war gut so: Es war so warm, dass am Stausee viel Betrieb war. Tretbootfahren musste sogar aufgrund einer riesigen Schlange ausfallen. Eine Überlegung für die Zukunft könnte sein, das Tretbootfahren bei ähnlichem Wetter an den Anfang zu legen, da Minigolf bei viel Betrieb noch eher machbar ist, als stundenlang in der Schlange am Bootsverleih zu stehen. Ferner kommt so der zeitlich unbefristete Punkt „Baden“ an den Schluss, was sicher etwas leichter wäre. Sonnenbrände gab es heute übrigens auch… es war eben wirklich sommerlich!
22.06.: Floh-Olympiade (47 Personen)
Einen Durchhänger hat zurzeit unsere Floh-Olympiade. Trotz geänderter Werbemethoden kommt sie aus recht geringen Teilnehmerzahlen nicht heraus. In diesem Jahr gab es einen zusätzlichen Grund dafür, dass insbesondere fast kein Kind aus Saarhölzbach kam (wo die Floh-Olympiade stattfindet): Zeitgleich fand in Saarhölzbach ein Historischer Markt statt – eine Großveranstaltung im Rahmen der 1800-Jahr-Feier des Ortes. Offensichtlich hat uns diese Veranstaltung einige Teilnehmer gekostet.
23.06.: Sommer-Spaß-Tag (26 Personen)
Bis auf fünf Teilnehmer, die sonntags (wieder) kamen, waren alle auch über Nacht anwesend – stolze 21 übernachtende Flöhe hatten wir in den Vorjahren nie - wenigstens hier also weine steigende Personenzahl. Leicht zu bewältigen wurde diese Zahl durch das tolle Wetter: Vier (zwei Kinder, zwei Betreuer) legten sich mit ihren Luftmatratzen z.B. einfach mitten auf die Wiese und schliefen unter freiem Himmel. Öfter mal was Neues... Nichts Neues gab es allerdings beim Wetter: Am Tag selbst war es schlechter als in der Nacht, die Wasserschlacht fiel auch in diesem Jahr aus – wenn auch diesmal kurzfristig.
13.07.: Tour de Floh (10 Personen)
Die erstmalige Verbindung der Tour de Floh mit einem Schwimmbadbesuch erwies sich als gute Lösung. Von Mettlach aus ging die Fahrt nach Saarburg, wo wir aufgrund des drohenden Regens ins Hallenbad statt - wie ursprünglich geplant - ins Freibad gingen. Für die kommenden Jahre kann diese Kombination so wohl übernommen werden, zumal sie sich äußerst gepäcksparend auswirkte. Spielmaterial war eben bedeutend schwerer zu transportieren als Schwimmsachen – zumal da jeder seine eigenen Sachen transportieren konnte. Der befürchtete Regen kam übrigens erst abends, als wir schon längst wieder zurück waren.
22.07. - 03.08.: Ferienfreizeiten Morsbach (36 Personen)
Einen alten Programmpunkt im völlig neuen Gewand testeten wir in Morsbach: Im Gegensatz zu den „normalen“ Gemeinschaftsabenden mit Spielen, einigen zu klärenden Angelegenheiten und vielleicht noch einigen Liedern wurde der letzte Gemeinschaftsabend in Morsbach völlig anders gestaltet. Innerhalb einer halben Stunde wurde eine kurze Erlebnisreihe mit vier Stationen und einem anschließend zu lösenden Rätsel kreiert. Die neue Variante kam bei der ganzen Gruppe sehr gut an und sollte bei zukünftigen Ferienfreizeiten öfter zum Einsatz kommen.
24.08.: Sommerrodelbahn / Bostalsee (14 Personen)
Die Rallye-WM ist erstmals in Deutschland zu Gast, und dann sogar in unserer Region – eigentlich (für Motorsportfans) ein tolles Ereignis. Da am Bostalsee aber der Servicepark für die Rallyeteams aufgebaut war, war das zweite Ziel unserer Kombi-Fahrt für uns absolut unerreichbar – außer mit einer längeren Wanderung. Diese wollte eigentlich niemand auf sich nehmen. Wir kamen also von der (noch geschlossenen) Sommerrodelbahn nach Neunkirchen / Nahe ins Freizeitzentrum zur Mittagspause, fuhren anschließend wieder zurück zur Sommerrodelbahn, absolvierten dort bei sehr wenig Betrieb unsere drei Fahrten und entschieden uns anschließend, trotzdem einen See ins Programm aufzunehmen. Wir fuhren kurzerhand an den Stausee Losheim und fuhren dort Tretboot bzw. spielten Minigolf. Ein chaotischer, aber dennoch sehr schöner Tag.
25.08.: Naturerlebnistag (9 Personen)
Das Hofgut Imsbach bei Theley ist auf jeden Fall immer wieder eine Aufnahme in unser Programm wert. Es war für alle ein tolles Erlebnis. Auch die Zeitstruktur mit zwei Stunden Programm, zwei Stunden Grillpause und erneut zwei Stunden Programm ist empfehlenswert. Ungewöhnlich war jedoch der Auftakt: Die nette Dame, die uns das Programm gestaltet hatte, begrüßte uns am Boden liegend. Bedingt durch einen Migräneanfall war sie zunächst nicht einsatzfähig, erklärte uns aber, wie der erste Teil des Programms aussehen soll, so dass wir ihn problemlos selbst durchführen konnten. Noch viel interessanter als diese Kuriosität war das, was sie uns alles mitgab: Ein großer Schlüssel, eine Türklinke, eine mittelalterliche Taschenlampe und einen Hund (den Hund ihrer Tante, den sie gerade in Pflege hatte – ihr eigener Hund blieb bei ihr). Als wir von diesem ersten Teil zurück kamen, ging es ihr wieder besser und sie konnte den Rest des Programms wie geplant mit uns durchführen.
28.09.: Nachtwanderung (19 Personen)
Wandern ist anstrengend - wandern im Dunkeln ist spannend. Vor allem, wenn das Wanderziel die Ruine einer mittelalterlichen Burg ist. Die Burg Montclair konnte am Abend natürlich nicht mehr betreten werden, bot aber dennoch eine sehr passende Kulisse für den Zielaufenthalt der Nachtwanderung, wie man auch auf nebenstehendem Bild sehen kann. Neben einigen Spielmöglichkeiten konnte man sich hier auch in eine dunkle Runde setzen und Gruselgeschichten zuhören oder selbst welche erzählen. Der Phantasie der Teilnehmer waren hier keine Grenzen gesetzt. Immer wieder blitzten neue Ideen auf - und auch ein Fotoapparat sorgte für so manchen Blitz zwischendurch. Auf dem Rückweg konnten sich dann alle Interessierten auch noch jeweils ca. 5 Minuten mit geschlossenen Augen abseits von der Gruppe führen lassen. Viele probierten es aus und stellten fest, dass das innerhalb des Erlebnisses Nachtwanderung ein ganz besonderes Erlebnis war.
29.09.: Roscheider Hof (10 Personen)
Der Roscheider Hof ist ein sehr kinderfreundliches Freilichtmuseum, in dem man laufen und spielen und – ganz nebenbei – noch sehen kann, wie die Leute auf dem Land früher gelebt haben. Originale alte Fachwerkhäuser sind hierzu mit ihren Möbeln wiederaufgebaut worden. Eins davon ist ein Schulhaus aus der Zeit, als unsere Urgroßeltern noch in die Schule gehen mussten. Eine große und über viele Räume verteilte Ausstellung rundet das Angebot ab. Ein lohnenswertes Ziel für uns: Auch wenn manche Teile des Freigeländes nicht so leicht zu finden und auf den ersten Blick nicht als Museumsbestandteile erkennbar waren: Wir haben uns auf dem Gelände wohl gefühlt und einen tollen Tag erlebt. Nebenbei war es für einige teilnehmenden Flöhe die erste Gelegenheit, sich über ein neues Floh-Paar zu informieren, das seit kurz nach den Ferienfreizeiten Morsbach zusammen ist. Genaueres darüber, um wen es sich hier handelt, werden wir an dieser Stelle jedoch nicht veröffentlichen - so viel Privatsphäre muss sein.
07.10.: Funkhaus Halberg (20 Personen)
Flöhe im Radio, das war das Ergebnis unseres Ausflugs, der mit Zügen, Saarbahnen und Stadtbussen stattfand. Und das gleich in dreifachem Sinne: Zum ersten waren wir im Rundfunkgebäude und insofern schon im Radio. Zum zweiten waren wir im SR1-Studio, während von dort gesendet wurde. Die Radiohörer bekamen das nicht mit, da sich alle sehr diszipliniert verhielten. Und zum dritten wurden einige Interview-Aufnahmen gemacht, die schließlich am 09.11.2002 auf SR2 gesendet wurden. Martin, Peter, Malte und Karsten waren die ersten am Mikro-Tisch, später kamen Anna-Lena und Dirk hinzu. Das Ergebnis war ein kurzer Zusammenschnitt der Aussagen unserer Flöhe – und wird einen Ehrenplatz im Archiv bekommen. Nach der Führung auf dem Halberg und einigen Diskussionen über Namen von Spinnen an einer Bushaltestelle ging es dann in die Saarbrücker City, wo nach ausgiebigem Mittagessen (wo wohl ???) noch ein Stadtbummel anstand, für den wir uns in mehrere Gruppen aufteilten. Anschließend ging es - mit viel neuem Wissen über das Radio und das Fernsehen - wieder nach Hause.
14. - 17.10.: Angsthase trifft Teddybär (23 Personen)
Das zweite Kinderseminar in unserer Vereinsgeschichte unter dem Titel "Angsthase trifft Teddybär" widmete sich den Themen Angst und Vertrauen. Warum der Titel? Ein Kind, das Angst hat (und leider oft als Angsthase bezeichnet wird), braucht eine Vertrauensperson, mit der es reden kann. Oft ist der eigene Teddybär der erste Ansprechpartner – man kann mit ihm reden, ohne dass er etwas weitersagt. Natürlich ging es nicht nur um Teddybären als mögliche Ansprechpartner. Viel inhaltliche und kreative Arbeit am Arbeit beschäftigte die beiden Referenten, die drei Betreuer und die 18 Kinder bei diesem Seminar, das seine Ziele erreichen konnte. Einer der Höhepunkte war die Erstellung und Präsentation der Ängsteliste unserer Teilnehmergruppe - anonym und letztlich für jeden doch eine persönliche Erfahrung. Und nebenbei wurden neue Talente entdeckt: Erstmals wurden im Rahmen des Seminars kurze Videosequenzen mit freiwilligen Kindern aufgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass wir einige tolle Schauspieltalente haben. Insbesondere Kevin überzeugte so sehr, dass diese Szene von vielen noch mehrmals betrachtet wurde.
02.11.: Erlebnisbad Calypso (36 Personen)
Ein neues Erlebnisbad in unserer Region: Logisch, dass wir uns das anschauen und ausgiebig testen. Der Test der Kinder fiel auch eindeutig positiv aus. Insbesondere die vier großen Rutschbahnen hatten es ihnen angetan. Anders sah der organisatorische Bereich aus: Gruppenpreise am Wochenende? Fehlanzeige! Das ohnehin nicht gerade günstige Bad bietet am Wochenende leider keinen Service für Gruppen, was damit begründet wird, dass das Bad dann noch voller wäre als es ohnehin schon sei. Da das in anderen Bädern nicht anders aussieht, dort aber Gruppenpreise normal sind, könnte man das auch als schlechten Kundenservice bezeichnen. Ein weiterer Punkt: Die Sammelumkleidekabinen verdienen ihren Namen nicht. Mit maximal 10 Personen hat man dort einigermaßen Platz - aber bei unserer Gruppengröße (natürlich nach Geschlecht verteilt auf zwei Kabinen) wurde es wahnsinnig eng. Und das bei einem neuen Bad... Fazit: Schwimmbad toll, Kundenservice Nachholbedarf.
03.11.: Tag der Spiele (23 Personen)
Schon nach dem Calypso ging es für viele Flöhe nach Weiler ins Bürgerhaus, weil wir dort auch übernachteten. Immerhin 17 Personen (davon 14 Kinder) schliefen in Weiler und blieben gleich für den Tag der Spiele. Und wie bekommt man so viele Kinder in einem Raum abends zum Schlafen? Mit einer Traumreise von CD: die meisten schliefen schnell ein, kaum jemand hörte zu bis zum Schluss. Geweckt wurde auch mit dem CD-Player: Nur nicht mit einer Traumreise, sondern mit Musik. So waren auch alle schnell wieder wach. Auch unser Geburtstagskind Luca, der sofort mit Glückwünschen überhäuft wurde. Nach dem Frühstück und der Ankunft der weiteren Teilnehmer begann dann langsam der Tag der Spiele, der auf die gewohnte Art für viel Spaß sorgte.
07.12.: Sport- und Spielnachmittag (16 Personen)
Gleich zur Begrüßung gab es ein neues Spiel: Mit einer kurzen Rahmenhandlung wurde das Warming-up-Spiel „Ugga Agga“ eingeführt. Manche schreckte es ab, andere waren restlos begeistert. Und als sich am nächsten Tag einige nach der Methode des Ugga Agga begrüßten, war endgültig klar: Das Spiel kam an. Auch ein weiteres neues Spiel („Großmutter, Jäger, Wolf“), eine Umsetzung von „Schere, Stein, Papier“ auf Mannschaften, sorgte für Stimmung. Es gibt aber auch einen Dauerbrenner: Star Wars, erstmals in der Ferienfreizeit 1993 in Freudenstadt gespielt, ist aus dem Spielereservoir der Flinken Flöhe nicht mehr weg zu denken. Immer wieder taucht es auf und sorgt für helle Begeisterung. So auch diesmal: Das erste Spiel war ungeheuer spannend und wurde trotz fast endloser Dauer nie langweilig. Von den 16 Personen kamen diesmal 11 gleich zur Übernachtung mit nach Weiler, wo es am nächsten Tag weiterging.
08.12.: Basteln für Weihnachten (15 Personen)
Backen, Basteln, Spielen und Gemütlichkeit: Aus diesen vier Teilen bestand letztlich das Weihnachtsbasteln. Mit etwas Verspätung (aufgrund des Aufräumens nach der Nacht) starteten wir mit einer Hälfte der Gruppe zum Backen von Weihnachtsplätzchen – der Teig war bereits am Vorabend zubereitet worden. Die andere Hälfte war in dieser Zeit am Basteln. Nach einem Tausch und dem folgenden Mittagessen ging es mit zwei Basteleien weiter. Anschließend noch zwei Spiele und schließlich die Jahresabschlussrunde mit den selbst gebackenen Plätzchen, ergänzt um Lebkuchen, Spekulatius und Mandarinen – so fand ein zeitweise stressiger Tag einen schönen Abschluss - und das Jahr 2002 gleich mit.

