Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 2004

18.01.: Kegelnachmittag (19 Personen)
Die Reihenfolge am Jahresanfang hat sich etwas geändert. Wir starten ausnahmsweise nicht mit dem Hallenbad Saarburg ins neue Jahr, sondern mit dem Kegelnachmittag. Der fand wie immer im Gasthaus Wolff in Mettlach statt, wo wir schon seit Jahren zwei Bahnen günstig anmieten. Und das noch mit Extra-Service, denn normalerweise hat das Hasthaus am Sonntagnachmittag geschlossen. Herzlichen Dank, Eheleute Wolff, dass wir trotzdem kommen dürfen.

31.01.: Eisbahn Dillingen (22 Personen)
Und schon wieder das Ziel gewechselt: Nachdem wir gerade ein einziges Mal wieder in Remich waren, geht es erneut nach Dillingen. Können wir uns etwa nicht entscheiden? Doch, können wir eigentlich schon. Und unsere Entscheidung ist auf Remich gefallen. Leider nützt uns das nicht viel, wenn die Eisbahn Remich wegen Renovierungsarbeiten in der ganzen Saison geschlossen bleibt. Da führt uns der Weg eben doch wieder nach Dillingen - wo interessanterweise schon wieder ein Getränkeverkaufswagen (außer Betrieb) auf der Eisfläche stand. Wir wissen schon, warum wir nach Remich wollten...

28.02.: Hallenbad Saarburg (11 Personen)
So verlockend sind Floh-Veranstaltungen: Einer unserer Flöhe hatte am Vorabend
noch fast 40°C Fieber. Teilnahme eigentlich unmöglich. Am Tag selbst war es bereits unter 38°C und der Floh (12 Jahre alt) fühlte sich recht gut – so kam er dann doch mit. Zwar machte ihm sein Magen (von dem das ganze ausging) noch ab und zu etwas zu schaffen, aber er bereute es trotzdem nicht, dass er mit ins Hallenbad gefahren war. Ein kleiner Schlaf am Nachmittag auf der Empore tat ihm trotzdem gut. Übrigens: Es gab keinen Rückschlag, das Fieber kam am nächsten Tag nicht mehr wieder.

29.02.: Kid's World (32 Personen)
Schon praktisch war diese Box, in der wir uns aufhalten konnten. Hier hatten wir Platz genug für alle Taschen und zudem eine klare Anlaufstelle für die Kinder. Die Tische und Stühle hätten niemals für alle gereicht, aber die meisten Kinder waren ohnehin pausenlos auf den Spielgeräten unterwegs. So hatten wir zugleich auch immer eine ruhige Rückzugsmöglichkeit mitten im Getümmel. Und das Getümmel selbst lohnte sich: Trampoline, Wabbelberg zum Klettern, verschiedene Rutschmöglichkeiten und noch ein paar Angebote mehr. Im Kid's World fühlten sich unsere Flöhe richtig wohl und waren abends gründlich ausgepowert.

27.03.: GameArt in der Völklinger Hütte (16 Personen)
Eigentlich war eine Besichtigung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte geplant. Geändert wurde der Veranstaltungsinhalt, weil die Ausstellung GameArt gerade lief – und weil die Völklinger Hütte nur in der Sommersaison besichtigt werden kann. Die begann einen Tag später. Wir entschieden uns, keinen neuen Termin zu wählen, sondern lieber die Ausstellung GameArt zu nutzen. Die Ausstellung selbst war dann leider nicht so imposant wie sie der Beschreibung nach hätte sein können. Da blieb für die meiste Zeit des Aufenthaltes nur noch das GameHouse. Zwar lohnte es sich durchaus, die dortigen Spielmöglichkeiten zu nutzen - insbesondere die Kinder waren da natürlich begeistert. Aber für die älteren Teilnehmer wäre es dennoch schön gewesen, wenn auch der Ausstellungsbereich mehr zu bieten gehabt hätte.

28.03.: Tag der Turniere (18 Personen)
Ganze drei Flöhe teilten sich alle Turniersiege untereinander auf. Einziger erfolgreicher Titelverteidiger war Jens bei Lego Fußball, der zugleich heute erfolgreichster Teilnehmer mit zwei weiteren Siegen war (€uro-Knacker, Backgammon). Zwei Siege hatte Kevin zu verzeichnen (Vier gewinnt und Ab in den Pool), einen Sieg verbuchte Fabian für sich (Junior Stratego). Die Betreuer hielten sich aus allen Turnieren vollkommen raus und übernahmen statt dessen ausschließlich die Organisation der Turniere. Damit war auch genug Arbeit für sie vorhanden, denn schließlich sollte es niemandem langweilig werden. So ganz gelingt das natürlich nie, denn nicht alle können gleichzeitig an den Turnieren spielen. Aber insgesamt stimmt der Ablauf zuversichtlich.

24.04.: Abenteuerwanderung (10 Personen)
Und wieder einmal haben wir uns ins Abenteuer gestürzt: Start in Mettlach Richtung Saarschleife, bei der Mündung des Wellesbaches ab in den Wald und immer am Bach entlang. An Anfang ist diese Strecke ja noch ganz einfach. Aber später hat sie es wirklich in sich: Ohne Hilfe der Betreuer käme da fast niemand mehr voran, ohne sich auf allen Vieren fortzubewegen endgültig niemand mehr. Der Begriff "Abenteuerwanderung" ist eben nicht übertrieben, was uns die Kinder auch jedes Mal wieder bestätigen.

25.04.: Filmnachmittag (12 Personen)
Ja, wir haben mal wieder modernisiert: Den Film über das Jahresprogramm des vergangenen Jahres gibt es ab sofort immer auf DVD. "Chronisch pleite?" heißt der erste Film der Flinken Flöhe, der auf diesem neuen Medium erschienen ist. An der Laufzeit hat sich nichts geändert: 60 Minuten Floh-Programm, ein ganzes Jahr im Zeitraffer. Aber das war natürlich noch nicht genug: Neben dem Floh-Film und einem Kinderfilm gab es zudem noch viele Bilder aus den Veranstaltungen 2003 und 2004. Auch die Fotos von der gestrigen Abenteuerwanderung wurden gezeigt. Digitale Technik macht es möglich: Gestern noch im Wald, heute schon im Großformat an der Leinwand...

16.05.: Minigolf und Stausee Losheim (19 Personen)
Das passende Wetter zum Schwimmen im See hatten wir diesmal nicht. Aber das machte uns nicht so viel aus. Zunächst ging es auf die Tretboote, die morgens noch fast ungenutzt waren. Anschließend weiter zum Minigolfplatz, wo die Ergebnisse eine große Spanne aufwiesen: Zwischen 50 und 105 Schlägen wurden für die 18 Bahnen benötigt. Zum Abschluss hielten wir uns noch einige Zeit auf dem Spielplatz auf, wo eigentlich immer etwas los ist. Interessant übrigens: Von den 16 Kindern (bei drei Betreuern) waren heute gleich neun miteinander verwandt - das hatten wir bislang noch nicht.

22.05.: Eifelpark (16 Personen)
In diesem Jahr ging es mal wieder in einen kleinen Freizeitpark. Der Eifelpark, der wie der Name schon sagt in der Eifel liegt (Gondorf bei Bitburg), hat aber trotzdem einiges zu bieten. Neben einigen typischen Freizeitparkattraktionen für Groß und Klein bietet er auch noch einen großen Tierpark. Und da taten es den Flöhen ganz besonders die Bären an. Der Futterautomat war zwar etwas störrisch, aber nachdem er sich doch bereit erklärt hatte, gegen das eingeworfene Geld auch Futter abzugeben, wurden die Tiere fleißig gefüttert. Und die bedankten sich mit interessanten Fangeinlagen.

12.06.: Floh-Olympiade (59 Personen)
Weniger Helfer für mehr Kinder - die Organisation war diesmal nicht so ganz leicht. Aber letztlich gelang es doch. Morgens ging es noch ruhig zu auf dem Jugendzeltplatz Saarhölzbach, denn zur Spielkette "Mit F+F durch Zeit und Raum" waren nur 17 Kinder erschienen. Ihnen wurde aber eine ausgefeiltere Spielkette geboten als im Vorjahr - schließlich bekommen wir so langsam Übung. Die 44 Kinder am Nachmittag mussten das katastrophalste Wetter aller bisherigen Floh-Olympiade ertragen. Eine der 16 Spielstationen fiel ins Wasser, andere wurden teilweise in der völlig überfüllten Blockhütte oder unter deren Vordach ausgetragen. Aber letztlich wurde so erfolgreich improvisiert, dass die Floh-Olympiade über die Bühne ging.

13.06.: Sommer-Spaß-Tag (18 Personen)
16 Flöhe blieben über Nacht auf dem Jugendzeltplatz in Saarhölzbach, zwei weitere kamen am nächsten Tag wieder. Sie alle erlebten einen Tag, der zwar wettermäßig besser war als der Vortag, aber noch lange kein Sommerwetter bot. Diesem Sommerwetter jagen wir nun schon seit Jahren hinterher und bekommen es zu keinem Termin, zu dem dieser Sommer-Spaß-Tag bisher stattfand. Und die Termine variierten immerhin schon von Mai bis August. Irgendwie scheinen wir immer die falschen Wochenenden zu treffen. Aber wir geben nicht auf - nächster Versuch 2005.

04.07.: Sommerrodelbahn / Bostalsee (17 Personen)
An der Sommerrodelbahn Braunshausen werden die Warteschlangen seit letztem Jahr über Drehkreuze geregelt, die zugleich die Eintrittskarten entwerten. Zwei Drehkreuze gibt es: An der Talstation und an der Bergstation. Die Karten müssen oben und unten ins Drehkreuz gesteckt werden. Zehnerkarten sind damit insgesamt zwanzigmal in ein Drehkreuz zu schieben (eine Fahrt = zwei Drehkreuze), damit zehn Personen durchgehen können. Da jeder einzeln (oder maximal zwei auf einem Doppelsitzer) nach oben gezogen wird, muss eine Karte mit hoch gegeben werden, damit oben niemand warten muss. Und auf dieser Karte müssen auch noch passende Punktzahlen übrig sein, damit wirklich niemand warten muss. Bei einer Mischung aus Zehner- und Einzelkarten konnte das schon recht interessant werden…

02. - 14.08.: Ferienfreizeiten Bad Münstereifel (33 Personen)
So manches in Bad Münstereifel war etwas gewöhnungsbedürftig - so z.B. manche Regelungen der Herbergseltern in ihrem Hause oder die Vielzahl an Arztbesuchen, die in diesem Jahr anfiel. Das Programm aber gelang insgesamt gut. Sogar einer der bislang eher unbeliebten Punkte, die Olympischen Flohspiele (früher mal Ferienolympiade genannt), wurde durch die neue Austragungsform plötzlich zu einem recht beliebten Programmpunkt. Manchmal ist eben doch das "wie" entscheidend, nicht das "was" - und das trifft nicht nur auf unser Programm zu. Viele Grüße nach Bad Münstereifel!

28.08.: Naturerlebnistag (5 Personen)
Von elf angemeldeten Personen waren am Schluss nur noch fünf übrig – interessanter Rückgang. Die Begründungen für die Absagen waren dabei sehr unterschiedlich. Nur eine einzige war allerdings wegen des (wieder einmal...) schlechten Wetters. In der Landesgartenschau Trier, dem Ziel des diesjährigen Naturerlebnistages, blieb es dann jedoch weitgehend trocken. So konnten wir z.B. ausgiebig Wasser für den Matschspielplatz pumpen und auf den Weg den Berg hinunter schicken. Ein schöner Tag auf schönem Gelände bei passablem Wetter.

25.09.: Römische Villa Borg / Burg Malbrouck (14 Personen)
In Borg (Deutschland) haben wir die Römische Villa besichtigt, die dort auf den gefundenen Mauerresten wieder aufgebaut wurde. In Malbrouck (Frankreich) gab es ein erhaltenes Bauwerk, die Burg Malbrouck. Auf der Terrasse waren zudem einige große Spiele aufgebaut, die lange für Spaß sorgten, obwohl sie größtenteils unvollständig waren. Da fehlte vom Dreiländereck ja nur noch Luxemburg. Um für Vollständigkeit zu sorgen, sind wir noch nach Schengen gefahren. Zwar nicht zu einer weiteren Besichtigung, wohl aber zu einem typischen Touristenziel – schließlich gibt es ja den Tanktourismus. Dreimal voll tanken also, dann konnte es weitergehen.

15. - 18..10.: Hilf dir selbst, sonst... oder doch (nicht)? (17 Personen)
Auf dem diesjährigen Seminarprogramm stand das Thema "Hilfe". Hilfe geben, Hilfe empfangen, ungewollte Hilfe aufdrängen - das waren drei der Teilaspekte, die mit den (leider recht wenigen) Teilnehmern mit unterschiedlichen Methoden bearbeitet wurden. Zum Thema „Hilfe“ gehörte natürlich auch die Erste Hilfe. So kamen an einem Abend auch das Absetzen eines Notrufs, das Anlegen einiger Verbände und die stabile Seitenlage ins Programm. Die Seitenlage interessierte dabei so sehr, dass sie teilweise in den Zimmern noch bis in die Nacht weiter geübt wurde. Vorbildlich!

06.11.: Die Pyramide (20 Personen)
Nein, wir waren nicht in Ägypten. Die Pyramide steht im Hunsrück Ferienpark Hambach bei Birkenfeld und war einmal das erste größere Hallenbad, in das wir gefahren sind. Damals war es auch noch das einzige in unserer Nähe. Inzwischen ist es von den Großen eher das kleinste geworden, aber immer noch eine Reise wert - auch wenn es nicht so viele Teilnehmer anzog wie die beiden neu eröffneten Bäder, die wir in den Jahren 2002 und 2003 angesteuert haben. Aber auch dort werden die Zahlen bei einer Wiederholung sicher sinken, da die Neugierde nach der jeweiligen Eröffnung nicht mehr gegeben ist.

07.11.: Tag der Spiele (23 Personen)
Der Tag der Spiele in neuer Durchführungsform: Erstmals hatten wir einige Spieleneuheiten zu bieten und bauten einen Teil davon bereits vor Beginn auf. Das machte neugierig und sorgte direkt für eine gute Verteilung der Teilnehmer. Möglich wurde dieser Aufbau durch den Tagesraum Mettlach, den größten des Hauses in der Jugendherberge Dreisbach. Da der Tag so sehr gut ankam, soll das System mit den Spieleneuheiten (die in Essen auf der Spiele-Messe gekauft wurden) soll auf jeden Fall beibehalten werden, die Veranstaltung selbst in der Öffentlichkeit stärker beworben werden. Mal sehen, ob sich daraus ein neues Prestigeobjekt machen lässt.

04.12.: Sport- und Spielnachmittag (10 Personen)
Der Sport- und Spielnachmittag verlief ja recht normal. Aber vorher hatten wir eine Vorstandssitzung, nach der es einige autotechnische Probleme gab:
Ein Auto musste aus ungünstiger Position heraus geschoben werden. Das war noch harmlos. Der Besitzer des Autos meinte aber anschließend mit Blick auf ein zweites Fahrzeug zu dessen Besitzerin: „Jetzt hast du ein Problem“. Dort war der Reifen vorne links platt. Das schwerste am nun anstehenden Radwechsel war es, das Ersatzrad aus dem Kofferraum zu bekommen – weil der mal wieder völlig überfüllt war. Aber in Teamarbeit war die gesamte Wechselarbeit schnell erledigt. Ein anderer Betreuer war in der Zwischenzeit nach Merzig gefahren, damit jemand da ist, wenn die Halle aufgesperrt wird. Gut, dass wir so viele Autos da hatten...

05.12.: Basteln für Weihnachten (14 Personen)
Kerzen waren in jedem Jahr der absolute Renner. Alle Kerzen, die wir hatten, wurden fleißig verziert. Und weil das noch nicht reichte, mussten auch noch jede Menge Teelichter dran glauben. Sie sahen hinterher aber auch wirklich schön aus. Eine andere Besonderheit war der Tag der offenen Tür in der Jugendherberge Dreisbach: Die einzigen Gäste beim Mittagessen waren wir – guter Service, extra für uns wurde gekocht. Ansonsten nutzten wir es, die Aussteller besuchen zu können. Einer davon kam auch uns besuchen und wird uns wohl als Neukunden erhalten, denn er ist Großhändler für so manches, was wir zum Basteln gebrauchen können. Abends schließlich wurden noch Schoko-Nikoläuse verteilt - schließlich war es der Abend vor dem Nikolaustag.