Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 2005
29.01.: Eisbahn Dillingen (17 Personen)
Die Voraussetzungen in Dillingen sind unverändert: Der Getränkewagen stand schon wieder auf dem Eis. Er wurde zwar während unseres Aufenthaltes abgeholt, aber die Reifenspuren des Fahrzeugs, das dafür auf die Eisfläche musste, blieben liegen - und witterungsbedingt hatte es nicht gerade saubere Reifen. Auch nicht gerade optimale Voraussetzungen zum Schlittschuhfahren. Remich aber wird leider immer noch renoviert – auch wenn beim Vorbeifahren nichts davon zu sehen ist. Hoffen wir mal, dass die Eisbahn Remich in der nächsten Saison wieder eröffnet wird. Dann könnte ein erneuter Wechsel für uns bevorstehen.
30.01.: Trampolini (24 Personen)
Nachdem wir im vergangenen Jahr im Kid’s World waren, sind wir diesmal in der Heimat geblieben und haben das Trampolini besucht. Die Entscheidung für eine der beiden Hallen dürfte schwer sein, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile. Aber es spricht einiges dafür, eine ähnliche Lösung wie bei den großen Hallenbädern zu wählen: Ein jährlicher Wechsel. Die Entscheidung liegt beim Vorstand. In der Halle selbst hatten wir natürlich unseren Spaß. Und auch ein Geburtstagskind hatten wir dabei - aber eigentlich sollte das niemand wissen, obwohl es die Hälfte sowieso schon wusste. Aber gut, wir wahren das Geheimnis und verraten hier nicht wer es war.
12.02.: Hallenbad Saarburg (11 Personen)
Starker Wind und viel Regen: Das war es, was uns der Wetterbericht versprochen hatte. Nicht gerade optimale Voraussetzungen, um mit dem Zug nach Saarburg zu fahren (wobei das Wetter noch egal gewesen wäre) und dann zu Fuß vom Bahnhof zum Hallenbad zu spazieren (wobei wir sicher sehr nass geworden wären). Also Umplanung: 12 Personen passen in die beiden Autos von Simone und Dirk, 11 Personen waren angemeldet. Passt, also wurde kurzerhand der Zug gecancelt und die Fahrt fand mit den Autos statt. Positiver Nebeneffekt: Der Kostenbeitrag konnte um 2,00 € pro Person gesenkt werden. Da hatte sicher niemand etwas dagegen.
13.02.: Kegelnachmittag (21 Personen)
Der Kegelnachmittag fand in diesem Jahr schon ungewohnt spät statt: Meist sind wir bereits im Januar kegeln gegangen, im letzten Jahr haben wir damit sogar unser Programm eröffnet. Aber diesmal hatte das Geburtstagskind (das ungenannte, siehe oben) die Auswahl, ob wir an seinem Geburtstag ins Trampolini oder kegeln gehen. Und es entschied sich für das Trampolini, womit der Kegelnachmittag im Februar landete. Ja, manchmal ist es schon lustig, wovon die Entscheidungen im Vorstand abhängig gemacht werden, wenn es keine besonderen Argumente gibt.
12.03.: Deutsches Zeitungsmuseum (12 Personen)
Ein neues Ziel für uns, das leider nicht allzu viele Flöhe kennen lernen wollten. Aber die, die dabei waren, bereuten es nicht. Zunächst ging es in einer kleinen und für Kinder verständlichen Führung durch die Räumlichkeiten des Museums. Anschließend kam das Mitmachprogramm: Zunächst konnten wir Papier schöpfen, anschließend wurden wir in die Kunst der japanischen Heftung eingeführt. Viele Erkenntnisse gepaart mit völlig neuen Erlebnissen: So kann ein Museum richtig Spaß machen.
13.03.: Tag der Turniere (14 Personen)
Drei Varianten von "Vier gewinnt" wurden in diesem Jahr in Turnierform gespielt: Das normale "Vier gewinnt", die 3D-Variante "Vier gewinnt Professional" und der auf dem Grundprinzip des Spiels basierende (aber mit zusätzlichen Kniffen ausgestattete) "Giftschrank". Der absolute König dieser Spiele wurde Kevin, der alle drei Turniere gewann. Seinen Titel im "Lego Fußball" konnte Jens verteidigen, dem das Spiel auch gehört. Beim "€uro-Knacker", den es in keinem Geschäft gibt, kam Sarah zum Sieg. Das Kinderspiel des Jahres 2004, "Geistertreppe", als Turnier? Klar, mit Jacqueline als Siegerin. Beim "Klappbrett" siegte Jennifer K., während sich bei "Ab in den Pool" die als Listenfüller angetretenen Betreuer durchsetzten mit Dirk und Michael auf den Plätzen 1 und 2. Acht Turniere an einem Tag - das ist zugleich neuer Rekord und ein absoluter Langeweilevertreiber.
09.04.: Neunkircher Zoo (15 Personen)
Der Zoo in Neunkirchen ist von den beiden im Saarland der kleinere, aber unserer Meinung nach der schönere. Es war also einmal an der Zeit, ihn in unser Veranstaltungsprogramm aufzunehmen. An Neuerungen der letzten Jahre gibt es ein völlig neues Elefantenhaus und eine neu aufgebaute Falknerei, in der es natürlich auch Flugvorführungen mit vielen fachlichen Erklärungen des Falkners gibt. Alles in allem ein schöner Ausflug - nur das Wetter hätte gerne etwas wärmer sein dürfen. Letztendlich wurde unser Besuch daher etwas kürzer als ursprünglich geplant.
10.04.: Filmnachmittag (17 Personen)
Ein steigendes Interesse können wir bei unseren Filmen feststellen. Waren im Vorjahr nur 12 Personen gekommen, fanden in diesem Jahr schon 17 den Weg zum Filmnachmittag. Unser Hauptfilm, der Floh-Film des Jahres 2004 mit dem Titel "Fridolins Floh-Film", war zwar technisch noch nicht perfekt, aber auch in diesem Bereich machen wir Fortschritte. Mal sehen, was wir im kommenden Jahr bereits präsentieren können.
07.05.: Trier mit Phänomenon-Ausstellung (5 Personen)
Phänomenal, dieses Phänomenon: Überraschende Beobachtungen, diverse Experimente, Ausprobieren wo es nur geht – die Phänomenon-Ausstellung war keine reine Ausstellung, sondern eine Mitmach-Ausstellung. Es lässt sich gar nicht alles beschreiben, was in dieser Ausstellung an ungewöhnlichem Ort (in den Viehmarkt-Thermen) geboten wurde. Spontan haben wir sie ins Programm aufgenommen und wurden nicht enttäuscht. Der Tag lohnte sich für alle, die dabei waren – auch wenn es nicht viele waren. Und das alles zur Eröffnung des Trierer Kultursommers auch noch mit freiem Eintritt.
22.05.: Naturerlebnistag (17 Personen)
Baumwipfelpfad und Biosphärenhaus: Unser Ziel war in diesem Jahr eine absolute Sehenswürdigkeit. Wann kann man schon zwischen den Baumwipfeln herum spazieren, auf kindgerechte Weise sehr vielfältig über die Natur lernen und das alles absolut genießen? Es war gar nicht möglich, alles an Informationen zu erhalten, was hier geboten wurde. Und auch wer mal keine Infos mehr wollte, konnte sich beschäftigen: Auf einem naturnahen Spielplatz oder mit der Riesenrutsche, über die man den Baumwipfelpfad verlassen konnte. Dieses Ziel sollte auf jeden Fall bei passender Gelegenheit erneut angesteuert werden.
04.06.: Tageswanderung (5 Personen)
Das beste Betreuungsverhältnis aller Zeiten hatten wir an diesem Tag. Vier JugendleiterInnen und ein Kind dabei – da konnte dem 13jährigen Jens, der ohnehin sehr gut auf sich selbst aufpassen kann, wohl kaum noch etwas passieren. Bleibt eher die Frage, ob man sich allein unter lauter Betreuungspersonal noch wohlfühlen kann. Aber auch das funktionierte sehr gut. Trotzdem schade, dass wir nicht mehr Kinder und Jugendliche motivieren konnten mitzugehen. Es ist eben nicht mehr modern, die Schönheit der Natur zu erwandern. Aber wir werden nicht aufgeben...
05.06.: Sommerrodelbahn und Bostalsee (9 Personen)
Wenige Teilnehmer kommen scheinbar in Mode. Die Tageswanderung schlug zwar extrem aus der Art, aber nur 6 Kinder (und drei JugendleiterInnen) bei unserer Kombi-Fahrt sind überaus ungewöhnlich. Da hatten wir schon viel bessere Zahlen. Mal sehen, ob sich das in den nächsten Jahren wieder steigern lässt… Unabhängig davon hatten die wenigen Personen, die da waren, natürlich trotzdem ihren Spaß. Denn dafür braucht man ja keine Riesengruppe.
02.07.: Floh-Olympiade (72 Personen)
Das Vormittagsprogramm zur Floh-Olympiade hat sich inzwischen etabliert. Somit war mit einer guten Teilnehmerzahl auch schon am Vormittag zu rechnen. „Die Piratenprüfung“ übertraf jedoch alle Erwartungen und wurde in diesem Bereich unser bisher größter Erfolg: 52 Kinder wurden zu Piraten ausgebildet – und damit deutlich mehr als nachmittags zur Floh-Olympiade da waren. Hier blieben nur noch 34 Kinder. Traditionell sorgte das Wetter dafür, dass keine größere Zahl möglich war - aber wer weiß, wie viele Piraten es dann sogar gegeben hätte?
03.07.: Sommer-Spaß-Tag (13 Personen)
13 Personen am Sonntag - und davon 12 auch über Nacht. Eine hohe Übernachtungsquote. Wenn die Teilnehmerzahl steigen sollte und diese Quote erhalten bleibt, wird es irgendwann eng mit den Schlafplätzen. Zumindest, wenn das Wetter flexible Möglichkeiten wie das Schlafen unter Pavillons oder unter freiem Himmel nicht zulässt. Vom Sternenhimmel als Schlafdach träumen einige Flöhe schon seit mehreren Jahren, aber das Wetter hat einfach keine Lust, uns das zu ermöglichen.
08. bis 20.08.: Ferienfreizeiten Morsbach (35 Personen)
Nachdem ganz Deutschland über "Hartz IV" diskutiert hat, machten wir unser "Morsbach IV". Morsbach war der erste Ort, an dem wir zum vierten Mal unsere Ferienfreizeiten durchführten. Es liegt nun in der Tabelle vor Freudenstadt (drei Freizeiten), Eschwege (zwei Freizeiten) und etlichen Orten mit je einer Freizeit. 1992, 1998 und 2002 waren wir jeweils zu Gast in Morsbach - und jetzt eben auch 2005. Die Abstände sind immer kürzer geworden. Aber noch kürzer werden sie nicht werden, denn sonst sind wir irgendwann jedes Jahr an gleicher Stelle - und dann wird selbst der schönste Ort einmal langweilig.
10.09.: Holiday Park (18 Personen)
Für einen Ausflug in einen großen Freizeitpark war diese Teilnehmerzahl sehr schlecht. Das schlug sich natürlich auch finanziell nieder und riss ein Loch von deutlich über 100 € in die Vereinskasse. Es wäre noch größer geworden, wenn wir den ursprünglich bestellten Bus benutzt hätten. Dank einer kulanten Regelung der Busfirma konnten wir gegen eine geringe Pauschale jedoch kurzfristig absagen und statt dessen Spritkosten für ein paar Autos übernehmen. Da auch der eigentlich eingeplante Gruppenpreis mit 18 Personen nicht möglich war, wurde es eben ziemlich teuer. Aber wie immer sollte uns das den Spaß nicht verderben.
08.10.: Nachtwanderung (12 Personen)
Im letzten Jahr musste sie wegen zu schlechten Wetters ausfallen, in diesem Jahr war sie wieder im Programm: Unsere Nachtwanderung zur Burg Montclair. Das Programm während unserer Pause an der Burg ist vorher nie festgelegt, sondern wird immer spontan von den Teilnehmern vor Ort entschieden. Einige Spiele waren es diesmal, die für Stimmung sorgten - und auch die mitgegangenen Erwachsenen begeisterten. Das eigentliche Erlebnis der Nacht stand auf Hin- und Rückweg im Mittelpunkt.
20. bis 23.10.: Kinderseminar (16 Personen)
"Alles ist gut - solange wir Freunde sind". Abgeleitet aus dem Spruch der Wilden Kerle (deren zweiter Film in diesem Seminar auch zum Einsatz kam) entstand die Überschrift des diesjährigen Kinderseminars zum Thema Freundschaft. Schade nur, dass die Beteiligung ziemlich mager ausfiel. Die Kinder, die da waren, erlebten aber auch etwas Neues in den Programmpausen: Viele völlig neue Spiele von der Essener Fachmesse standen zur Verfügung und konnten ausprobiert werden. Und so manches Spiel entwickelte sich dabei zum absoluten Renner.
19.11.: Kegelnachmittag (20 Personen)
Es war eine spontane Programmänderung, die zum Kegelnachmittag führte. Eigentlich sollte es ein Sport- und Spielnachmittag werden. Der aber musste mangels freier Sporthalle ausfallen. Die Kegelbahnen hingegen waren frei – und damit die Programmänderung fertig. Die Mitglieder schien es nicht zu stören, denn die Beteiligung war größer als bei den letzten Sport- und Spielnachmittagen. Trotzdem wollen wir die ursprünglich geplante Veranstaltung im nächsten Jahr wieder durchführen - sofern wir eine freie Halle bekommen können.
20.11.: Freizeitbad monte mare Kaiserslautern (13 Personen)
Bei weiteren Besuchen des monte mare Kaiserslautern müssen wohl Schilder für die Umkleidekabinen mitgebracht werden. Dort ist es nämlich üblich, alle Sammelumkleidekabinen gemischtgeschlechtlich zu benutzen. Das ist für Kinder- und Jugendgruppen sicher nicht die optimale Lösung. Also gut merken für die nächste Ferienfreizeit – denn von Wolfstein aus fahren wir natürlich nach Kaiserslautern… Ansonsten ist das Bad aber absolut einen Besuch wert. Das Wellenbad fasziniert immer wieder die Kinder, die ansonsten auch von den Rutschbahnen nicht genug bekommen können. Ganz nebenbei übrigens wurden die Flinken Flöhe heute 15 Jahre alt.
17.12.: Basteln für Weihnachten (24 Personen)
Zum ersten Mal haben wir in der Jugendherberge Dreisbach eine Übernachtung zwischen zwei Veranstaltungen angeboten – und die Resonanz war absolut beeindruckend. 15 Personen blieben da. Aber nicht nur für die Übernachtung gab es einen ungeahnten Ansturm, auch das Basteln für Weihnachten selbst war mit 24 Personen so gut besucht wie nie zuvor. Hatten wir noch vor wenigen Monaten einen absoluten Durchhänger bei den Teilnehmerzahlen, so erleben wir derzeit einen kleinen Boom. Mal sehen, wie lange der anhält.
18.12.: 1. Dreisbacher Spiele-TÜV (48 Personen)
Es wurde wohl eine neue Großveranstaltung geboren: Auf Anhieb 48 Teilnehmer – damit war nicht unbedingt zu rechnen. Der Überraschungserfolg hat dafür gesorgt, dass der Spiele-TÜV von Anfang an das ist, was er werden sollte: eine Großveranstaltung. Weiterer Ausbau nicht ausgeschlossen. Und dann gab es an diesem Nachmittag auch noch „Die Werwölfe von Düsterwald“ , die Dreisbach erobert haben. Am Ende des Spiele-TÜV konnten wir die meisten Teilnehmer für dieses Spiel gewinnen, das mit bis zu 22 Personen spielbar ist (auch wenn der Hersteller nur 18 Personen angibt). Bei dieser Begeisterung könnte sich eine Werwolfepidemie entwickeln.

