Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 2006

28.01.: Kid's World (19 Personen)
Zum dritten Mal waren wir heute in einem Indoor-Spielpark. Die Veranstaltung hat sich als Nachfolger der Winterwanderung inzwischen fest etabliert. In diesem Jahr hatte sie sogar erstmals die Ehre, das Programm zu eröffnen. Dafür sorgte allerdings die Eisbahn Dillingen - aber das ist eine andere Geschichte und soll weiter unten erzählt werden. Neu bei der heutigen Fahrt war, dass das Mittagessen gleich im Kostenbeitrag enthalten war. So konnte jeder Teilnehmer einiges an Geld sparen - und alle konnten gemeinsam am großen Tisch essen.

29.01.: Eisbahn Trier (25 Personen)
Nachdem Remich bereits seit längerem dicht gemacht hatte, ist nun auch die Eisbahn in Saarbrücken geschlossen – und ein Training, das bisher dort stattfand, wurde nach Dillingen verlagert. Damit wurden dort die Öffnungszeiten verändert, weswegen die Eishalle für uns nicht mehr als Ziel in Frage kommt. Neues Ziel: Die Eishalle Trier. Dort sind die Öffnungszeiten allerdings auch nur sonntags für uns geeignet, weswegen wir kurzerhand zwei Veranstaltungen getauscht haben. So kam das Kid's World zur Ehre der Programmeröffnung 2006.

11.02.: Hallenbad Saarburg (12 Personen)
Das Hallenbad Saarburg ist einer unserer ältesten Programmpunkte. Jedes Jahr eine Fahrt dorthin - eine uralte Tradition (gemessen am Alter des Vereins jedenfalls). Nur die Fahrtechnik hat sich seitdem mehrmals verändert. Anfangs sind wir mit PKW gefahren. Später kam der Umstieg auf den Zug, dem wir lange treu geblieben sind. Im Moment fahren wir wieder mit den Autos - immer so, wie es uns gerade sinnvoller erscheint.

12.02.: Kegelnachmittag (21 Personen)
21 Kegler - gut, dass wir die beiden Bahnen des Gasthauses Wolff in Mettlach immer gleich für drei Stunden reservieren. So kommt wenigstens jeder oft genug an die Reihe. Vorteil der Wartezeiten: Es bleibt zwischendurch noch genug Zeit zum Essen, Trinken, Kartenspielen, ... alles, was man eben nebenbei auf einer Kegelbahn machen kann.

25.03.: Tagesfahrt nach Köln (20 Personen)
In Trier waren wir ja schon öfter, aber diesmal haben wir uns für ein anderes Ziel entschieden. Wir sind nach Köln gefahren, einfach mal eben so. Und es hat sich gelohnt, denn immerhin waren wir mit 20 Personen unterwegs. Auch wenn es gar nicht so leicht war, dort anzukommen. Erst sollte er später kommen, dann wurde er abgesagt: Unser Zug machte Probleme. Zusätzlich gab es unterwegs auch noch eine Baustelle. Die Infos kamen von Simone aus Saarlouis nach Merzig, wurden von dort nach Saarburg weitergegeben, wo Ralf Ersatzverbindungen ausdruckte und mitbrachte. Vom Bahnhof Trier aus wurde letztlich per Telefon auch mit den Eltern abgesprochen, dass die Rückkehr später erfolgen durfte. Segen der modernen Kommunikationstechnik.

26.03.: Tag der Turniere (14 Personen)
Vier gewinnt Professional, Klappbrett und Da Vinci Code - gleich drei Turniere konnte Kevin in diesem Jahr gewinnen. Bei vier weiteren wurde er zweiter - eine beeindruckende Bilanz. Vanessa, die Vier gewinnt und Einfach Spitze gewann, kam auf zwei zweite Plätze. Auch Lisa konnte mit €uro-Knacker und Geistertreppe zwei Turniere für sich entscheiden. Die übrigen Turniersieger am heutigen Tag: Luka (Giftschrank), Michelle (Ab in den Pool), Sibylle (SuDoku), Jens (Yu-Gi-Oh!), Désirée (Tooor) und Benjamin (Heckmeck am Bratwurmweck).

08.04.: Fort Hackenberg (12 Personen)
Beim letzten Besuch waren wir etwas enttäuscht, nicht mehr die gleiche Fremdenführerin bekommen zu haben wie bei den Besuchen zuvor. Der Herr, der uns damals führte, war heute aber auch nicht mehr da. Die neue Person, wieder eine Frau, führte uns wieder mit viel Humor durch das Fort und sorgte auch für einige neue Informationen, die wir bislang noch nicht hatten. Und das alles ohne eine eigene Führung bestellt zu haben - und somit auch ohne großes finanzielles Risiko.

09.04.: Filmnachmittag (27 Personen)
Wir haben es (im Nebengebäude der Jugendherberge) noch geschafft: 27 Personen konnten wir so im Raum verteilen, dass alle die Filme sehen konnten. Wenn die Teilnehmerzahl weiter steigen sollte, wird es allerdings problematisch. Und noch etwas ist vollbracht: Der neue Floh-Film „Original mit Untertiteln“ hat nun die Qualität, die wir benötigen, um den Film mit gutem Gewissen an Interessierte weiter zu geben. Bleibt noch der Zweitfilm: In einem neuen Auswahlverfahren (KO-System passend zur bevorstehenden Fußball-WM) setzte sich der Film „Asterix und Obelix: Mission Kleopatra“ deutlich gegen die Konkurrenz durch. Dabei handelte es sich um einen Spielfilm, nicht um einen Zeichentrickfilm.

20.05.: Floh-Olympiade (53 Personen)
Wir hatten schon Platzregen, Gewitter, heftigen Wind – aber alles zusammen in kunterbuntem Mix war grausam. Aber unser Ruf, bei jedem Wetter die Floh-Olympiade durchzuziehen, hat sich scheinbar herumgesprochen. Ansonsten hätten wir wohl kaum morgens 36 und mittags immer noch 28 Kinder da gehabt. Gemessen am Wetter tolle Zahlen! Und die Kinder, die da waren, hatten auch eindeutig ihren Spaß auf dem Saarhölzbacher Jugendzeltplatz. Auch wenn zwischendurch die Pavillons mal abheben wollten, woran sie mit vereinten Kräften gehindert und dann zur Strafe (oder doch eher zur Sicherheit) abgebaut wurden.

21.05.: Sommer-Spaß-Tag (27 Personen)
Es war schon extrem eng bei stolzen 22 übernachtenden Flöhen. Zudem waren drei übernachtende JugendleiterInnen natürlich auch sehr wenig bei so vielen Kindern und Jugendlichen. Das sorgte zeitweise dann auch für Stresssituationen. Das Wetter tat sein übriges. Aber letztlich haben wir es erfolgreich überstanden und können nun überlegen, wie auch solche Situationen stressfrei gemeistert werden können. Am einfachsten wären natürlich mehr Jugendleiter (die wir normalerweise über Nacht auch haben) und schöneres Wetter (das wir an diesen Tagen allerdings so gut wie nie haben...).

17.06.: Europa-Park (25 Personen)
Vor zwei Jahren war ein großer Bus bis zum letzten Platz gefüllt. Diesmal konnten wir froh sein, einen kleineren Bus bekommen zu können, um wenigstens einen Teil der Kosten zu sparen. Das Minus ist trotzdem beträchtlich. Klar: Fahrten zu Freizeitparks sollten weiter im Programm bleiben, die Kostenbeiträge halbwegs erschwinglich sein. Aber wie wir solche Finanzrisiken in den Griff bekommen können, wird wohl ein Rätsel bleiben. Aber abgesehen von den Finanzen war es eine gelungene Veranstaltung!

18.06.: Roscheider Hof (16 Personen)
Werwölfe jetzt auch im Freilichtmuseum: Das Freilichtmuseum war zweifellos interessant, aber irgendwann hatte man dann doch alles gesehen. Und weil am Ende des Museums noch so viel Zeit übrig war, kamen die Werwölfe von Düsterwald zu ihrem nächsten Einsatz. Auf einer kleinen Wiese mit Bank wurden die Karten ausgepackt – und von da an verging die Zeit wie im Flug. Genau so war es übrigens auch schon auf der Rückfahrt von Köln. Damals entstand eine Werwolfrunde im Zug. Man kann das Spiel mit etwas Phantasie fast überall spielen - Fortsetzung folgt garantiert.

01.07.: Naturerlebnistag (18 Personen)
Der diesjährige Naturerlebnistag fand in der Gemeinde Freisen statt. Zuerst ging es nach Oberkirchen zum Barfußwanderweg.
Dort waren die Wegbeschreibungen nicht ganz perfekt. Wir mussten teilweise etwas suchen um zu wissen, wo lang der Weg uns führt. Aber scheinbar sind wir gute Pfadfinder, denn wir haben immer den richtigen Weg gefunden. Schade nur, dass auf dem Spielplatz einige Glasscherben lagen. Später im Wildpark Freisen flogen und landeten die Vögel bei der Flugvorführung teilweise zwischen den Zuschauern – das machte einen besonderen Erlebniseffekt aus, der vom Falkner natürlich gezielt gesteuert wurde. Auch einige tolle Fotos ermöglichte dieser Teil des Programms.

02.07.: Sommerrodelbahn / Bostalsee (15 Personen)
Es war heiß – und damit blieb kaum eine andere Chance, als am Bostalsee auch ins Strandbad zu gehen. Und wem sind wir dort wohl begegnet? Ja, genau, sie kommen wirklich an allen möglichen Orten zum Einsatz. Nach dem Zug von Köln nach Merzig und dem Roscheider Hof kamen die Werwölfe von Düsterwald nun auch mit ins Strandbad Bosen. Auch hier hätten wieder alle länger gespielt, wenn nicht die Rückfahrt irgendwann angestanden hätte. Mal sehen, wo die Werwölfe als nächstes auftauchen.

05.08.: Minigolf am Stausee Losheim (23 Personen)
Ungewolltes Bad: Beim Anlegen mit den Tretbooten stand Patrick auf seinem Boot vorne, als es einen Ruck gab. Mit einem Arm konnte er sich noch am Boot festhalten – dadurch tauchte er „nur“ mit einer Seite ins Wasser ein. Es reichte, um gründlich nass zu werden. Ein ausgeliehenes Handtuch und ein ausgeliehener Pullover sorgten dafür, dass er nicht frieren musste. Und später bekamen wir mal wieder Besuch - man ahnt sicher schon von wem... die Werwölfe von Düsterwald. Nach einem großen Fußballspiel, als viele Mitspieler eine ruhigere Beschäftigung brauchten, kam das Spiel im großen Kreis auf der Wiese gerade recht. Und wieder einige mehr, die es kennen…

14. bis 26.08.: Ferienfreizeiten Wolfstein (34 Personen)
Es ist soweit, die Werwölfe sind in Hochform: Nachdem sie sich bei den Tagesveranstaltungen so großer Beliebtheit erfreut haben, wurden sie in den Ferienfreizeiten zum Hauptprogrammpunkt: Die Werwölfe von Düsterwald. In Werwolfstein am Düsterwald wurde nicht nur das Spiel selbst oft gespielt, sondern auch gleich eine ganze Spielkette dazu. Aber ob die Werwölfe auch an den vielen Verletzungen Schuld hatten? Viel Verbandmaterial wurde gebraucht – so viel, dass einiges nachgekauft werden musste. Das Praktische daran: Wir saßen an der Quelle. Mit der Firma Karl Otto Braun (kurz: KOB) gibt es in Wolfstein einen Hersteller von Verbandstoffen – und der hat netterweise einen Fabrikverkauf. So war es kein Problem, alle Verletzungen ordnungsgemäß zu versorgen.

09.09.: Werwolf-Nachmittag (16 Personen)
Werwölfe total: Jetzt haben sie es gepackt: Die Werwölfe haben ihre eigene Veranstaltung bekommen. Vier Stunden Werwölfe von Düsterwald, dazwischen nur eine nennenswerte Pause. Und niemand wollte etwas anderes spielen, alle waren versessen auf die Werwölfe. So sehr sogar, dass sie mehr Teilnehmer anzogen als die über 50 Spiele am Tag darauf.

10.09.: Tag der Spiele (15 Personen)
Heute kamen dann auch mal wieder andere Spiele zum Einsatz - und das von morgens bis in den späten Nachmittag.  Aber sie lassen sich nicht ganz vermeiden: Auch heute wurden wieder die Werwölfe von Düsterwald gespielt. Zwar erst in der letzten Stunde, aber immerhin. Sie ziehen sich durch unser Programm wie ein roter Faden. Der Tag der Spiele selbst hat eine lange Geschichte hinter sich: Zuerst war es ein Spielenachmittag, später kam der Ausbau zum Tag der Spiele, bei dem selbst gekocht wurde. Nach dem Umzug in die Jugendherberge Dreisbach fiel das Kochen weg. 2004 kamen erstmals neue Spiele von der Essener Messe dazu. 2005 fiel der Tag der Spiele weg, statt dessen kam der Dreisbacher Spiele-TÜV. In diesem Jahr wurde er dann als vereinsinterne Veranstaltung wieder eingeführt - unverwüstlich.

25.10.: Funkhaus Halberg (12 Personen)
Zu Besuch beim Saarländischen Rundfunk waren wir heute zum zweiten Mal. Und dabei konnten wir gleich bei zwei Radiosendern ins Studio spazieren (ohne dass die Radiohörer etwas davon bemerkten). Zuerst waren wir bei "Unser Ding", dem Jugendsender des SR, anschließend bei SR1. Dort erlebten wir auch noch mit, dass es im Radio so manche Tricks gibt. Eine interessante Liveschaltung und ein Studiowechsel waren zwei dieser Besonderheiten. Bei einer Probe des Rundfunksinfonieorchesters konnten wir kurz reinhören und auch die Fernsehstudios waren nicht vor uns sicher. Ein umfangreiches und hochinteressantes Programm - das noch ergänzt wurde durch einen Bummel durch die Saarbrücker Fußgängerzone. Und auf der Rückfahrt im Zug besuchten uns wieder einmal die Düsterwälder Werwölfe...

26. bis 29.10.: Kinderseminar (17 Personen)
"Angsthase trifft Teddybär" - unter diesem Titel stand bereits 2002 das Seminar zu den Themen Angst und Vertrauen, das in diesem Jahr mit aktualisiertem Programm wiederholt wurde. Schade nur, dass die Beteiligung ziemlich mager ausfiel. Die Kinder, die da waren, erlebten aber auch diesmal ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. Höhepunkte waren u.a. die Vertrauensübungen diverser Art. Aber auch in den Programmpausen wurde es nicht langweilig: Viele völlig neue Spiele von der Essener Fachmesse standen wie bereits 2005 zur Verfügung und konnten ausprobiert werden.
Die absoluten Renner waren (auch bei den Jugendlichen) die Kinderspiele, übertroffen nur noch von einem Kartenspiel namens "Sitting Ducks".

04.11.: Calypso (16 Personen)
Vier Großwasserrutschen, viele Spiel- und Spaßmöglichkeiten - das Erlebnisbad Calypso hat einiges zu bieten. Gerne würden wir öfter dorthin fahren, aber die Preise halten uns dann doch davon ab. Am Wochenende gibt es leider keine gesonderten Gruppentarife, im Gegensatz zu allen anderen von uns besuchten Schwimmbädern. Aber in diesem Jahr haben wir mal wieder einen Verlust in Kauf genommen und die Fahrt gewagt. Der finanzielle Verlust trat dann auch ein, aber für die teilnehmenden Flöhe war es ein toller Tag mit viel Spaß.

05.11.: Kegelnachmittag (29 Personen)
"Wegen Überfüllung geschlossen" hätte man an die Türen der Kegelbahnen schreiben können. Zwei Bahnen stehen uns zur Verfügung, eine dritte ist leider nicht vorhanden - und selbst dann wären die Bahnen noch ausgelastet gewesen. Gut, dass wir vor einigen Jahren die Dauer des Kegelnachmittags von zwei auf drei Stunden erhöht haben. So kommt auch bei hohen Teilnehmerzahlen jeder noch oft genug an die Reihe, um einen wirklich schönen Nachmittag erleben zu können. Und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt, was ein Mädchen so formulierte: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so oft an die Reihe komme".

16.12.: Basteln für Weihnachten (29 Personen)
Zwei Veranstaltungen an einem Tag: Das hatten wir noch nie. Parallel zum Spiele-TÜV gab es das Basteln für Weihnachten. Aufwändig war die Vorbereitung für zwei Ereignisse zum gleichen Zeitpunkt, positiv das Ergebnis: Der Personenandrang konnte so etwas entzerrt werden, Pausen vom Dauerspielen waren so auch einmal möglich. Trotzdem werden wir die beiden Veranstaltungen wieder trennen: Der neue Termin für den Spiele-TÜV ist einfach zu früh für Weihnachtsbastlereien.

16. bis 17.12.: 2. Dreisbacher Spiele-TÜV (79 Personen)
Der Dreisbacher Spiele-TÜV setzt bei seiner zweiten Durchführung zum Höhenflug an. Von einem Tag auf zwei Tage erweitert, dazu eine abendliche Sonderveranstaltung "Werwölfe im Neumond"), die höchste Teilnehmerzahl des ganzen Jahres, finanziell ohne Verluste abgeschlossen - einige der einfachen Fakten zum 2. Dreisbacher Spiele-TÜV. Und für das kommende Jahr ist eine weitere Steigerung geplant: Wir ziehen terminlich um in den November, wo wir außerhalb der gefüllten Adventsterminkalender auf eine noch höhere Teilnehmerzahl hoffen.